Israel Heute Morgen

Das Wetter meint es in den letzten Tagen gut mit uns, wir haben so richtig schöne sonnige Wintertage. Heute ein persönlicher Rückblick auf des Jahr 2016, was für mich viele Veränderungen gebracht hat. Ein paar Eindrücke von meiner Arbeit bei Israel Heute mit einem großen Dankeschön an alle meine neuen Arbeitskollegen und natürlich das Wetter für heute in Israel.

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Guten Morgen liebe Leser!

Das Wetter meint es in den letzten Tagen gut mit uns, wir haben so richtig schöne sonnige Wintertage. Es ist noch immer recht kühl, besonders in Jerusalem, aber hier in Modiin ist es sehr angenehm. Bei uns werden heute Temperaturen von bis zu 17 Grad erwartet, in Jerusalem muss man sich mit 12 Grad zufrieden geben. Auch der Regen macht eine Pause, er soll sich erst in der Nacht wieder melden. Und so geht es dann auch in das neue Jahr hinein, ein paar Wolken, Sonne, hier und da ein paar Regentropfen. Allerdings soll es morgen deutlich kühler werden.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis wolkig, weiterhin für die Jahreszeit zu kalt. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 12 Grad, Tel Aviv 17 Grad, Haifa 15 Grad, Tiberias am See Genezareth 18 Grad, am Toten Meer 20 Grad, Eilat am Roten Meer 19 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth liegt derzeit bei -213.61 m unter dem Meeresspiegel.

Gestern Abend haben wir bei uns zuhause mit der ganzen Famile die 6. Kerze am Chanukka-Leuchter angezündet. Unsere Familie war wieder vollzählig, nachdem unser ältester Sohn nach einer Woche fürs Wochenende nachhause gekommen war. Unseren Chanukka-Leuchter kennen Sie ja schon. Er gibt uns jeden Tag etwas mehr Licht.

Heute Abend beginnt der letzte Shabbat des Jahres 2016, bevor wir die Shabbatkerzen anzünden, zünden wir die 7. Kerze von Chanukka an. Die achte und letzte Kerze wird dann morgen Abend kurz vor Beginn des neuen Jahres angezündet.

Heute möchte ich Ihnen einen persönlichen Rückblick auf das vergangene Jahr geben. Das Jahr 2016 hat für mich sehr viele Veränderungen gebracht. Vor einem Jahr habe ich noch am Israelischen Fernsehen gearbeitet, wo ich gleich nach meinem Musikstudium im September 1993 begonnen hatte.

Damals war ich mir sicher, dass ich dort bis zum Rentenalter bleiben werde. Ich dachte, einen sichereren Arbeitsplatz als am öffentlichen Rundfunk finde ich bestimmt nicht, meine Arbeit dort als musikalischer Ausstatter hat mir sehr gefallen. Ich habe in den vielen Jahren zahlreiche Fernsehprogramme mit Musik und auch akustischen Effekten versehen. Das hat mir sehr viel Freude bereitet. Doch mit der Zeit wurde die Situation des Israelischen Rundfunks immer schlechter, private Sender wurden gegründet und nahmen uns die Zuschauer weg. In den letzten Jahren wurde dann eine grosse Reform geplant, der Rundfunk sollte geschlossen, ein neuer aufgebaut werden. Das war für mich das Zeichen, dass es an der Zeit ist, vielleicht einen neuen Arbeitsplatz zu suchen. Ich hatte schon immer eine journalistische Ader. Schon seit über 15 Jahren hatte ich neben meiner Arbeit für verschiedene Internetseiten geschrieben mit dem Ziel, den Menschen im Ausland die Lage hier in Israel aus erster Hand zu beschreiben.

Dann kam das Jahr 2016. Es begann mit dem Tod meines Vaters, er starb einen Tag nach seinem 81. Geburtstag. Als ich nach der Beerdigung zurück nach Israel kam, war mir klar, dass ich jetzt etwas tun muss. Ich verspührte eine enorme Energie in mir, die mich anspornte, jetzt etwas zu unternehmen. Und dann ging alles ganz schnell. Ich wurde auf „Israel Heute“ aufmerksam, wurde zu einem Gespräch eingeladen. Ich war begeistert, „Israel Heute“ war genau das, was ich immer gesucht hatte. Dann ging alles sehr schnell. Ich ging zum Direktor des Israelischen Fernsehens und bat ihn, mir mein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Dienst zu genehmigen. Im Rahmen der Rundfunkreform war dies möglich, besonders, wenn man schon über 50 war. Ich unterschrieb die Papiere und seit dem 1. Mai bin ich nun hier, bei „Israel Heute“. Ich habe mich sofort sehr wohl gefühlt an meinem neuen Arbeitsplatz. Das habe ich meinen netten Arbeitskollegen zu verdanken, die mir sofort das Gefühl gaben, zuhause zu sein. Vielen Dank dafür!

Es macht mir eine grosse Freude, ihnen von Tag zu Tag aus Israel zu berichten. Wir haben viel geschafft in diesem Jahr. Unser TV Magazin entwickelt sich immer weiter, wir senden nun auch wieder im deutschen Fernsehen. Die Arbeit am Magazin macht sehr viel Spass. Ich hoffe, Sie teilen diese Freude mit mir. Auch der Dialog mit Ihnen, liebe Leser, ist mir sehr wichtig. Im kommenden Jahr werde ich mehr an der Gestaltung unseres monatlichen gedruckten Magazins beteiligt sein, eine grosse Herausforderung für mich. Ich freue mich darauf. Gerne bekomme ich von Ihnen Anregungen, wie wir noch besser werden können. Dafür haben wir das Forum hier auf der Internetseite und unsere Facebookseite.

Mit diesen positiven Worten möchte ich Ihnen nun ein frohes neues Jahr 2017 wünschen. Ich wünsche mir, dass es ein friedliches Jahr werden wird und freue mich schon auf unsere gemeinsamen Spaziergänge im neuen Jahr. Machen Sie es gut!

Shabbat Shalom aus Modiin

Dov

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