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Iran: Khamenei ruft erneut zur Vernichtung Israels auf

Der politische und religiöse Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei (76, Foto), hat ein Buch mit dem Titel „Palästina“ veröffentlicht. Nur wenige Wochen nach dem vom Westen gefeierten Atom-Deal spricht der Ayatollah darin Klartext: Das „Krebsgeschwür Israel“ müsse zerstört, die Welt unter islamische Herrschaft gebracht und Jerusalem von den Juden befreit werden. Während der Westen das Atomabkommen als Annäherung Teherans an den Westen feiert, kündigt Khamenei erneut seinen Willen an, den Staat der Juden zu vernichten.

Der politische und religiöse Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei (76, Foto), hat ein Buch mit dem Titel „Palästina“ veröffentlicht. Nur wenige Wochen nach dem vom Westen gefeierten Atom-Deal spricht der Ayatollah darin Klartext: Das „Krebsgeschwür Israel“ müsse zerstört, die Welt unter islamische Herrschaft gebracht und Jerusalem von den Juden befreit werden. Während der Westen das Atomabkommen als Annäherung Teherans an den Westen feiert, kündigt Khamenei erneut seinen Willen an, den Staat der Juden zu vernichten.

Philipp Peyman Engel ist Jude mit iranischen Vorfahren. Er kommentiert in der Zeitung Jüdische Allgemeine: „Wie Millionen anderer Exilperser verfolgt auch meine Familie die Entwicklung im Iran ganz genau. Mit Entsetzen hat sie auf den als ‚historisch‘ gefeierten Atomdeal des Westens mit dem Mullah-Regime reagiert. Terrorexporteur Nummer eins im Nahen Osten, Steinigung von Oppositionellen und Homosexuellen und die mantraartige Ankündigung, dass Israel vernichtet gehört. … Khamenei ist mitnichten ein tattriger Turbanträger, sondern der mächtigste Politiker der schiitischen Welt. Und gerade durch das im Wiener Abkommen festgelegte Aussetzen der Sanktionen ist die Macht der Mullahs größer geworden denn je.“

Auch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas setzt offenbar auf die Macht der Mullahs: Er kündigte am Sonntag an, er werde demnächst dem „Geschwisterland Iran“ einen Besuch abstatten. Vor Journalisten in Ramallah erklärte Abbas, die Details seiner Visite in Teheran stünden noch nicht fest. Die Beziehungen der sunnitischen Autonomiebehörde zur schiitischen iranischen Führung seien in der Vergangenheit nicht gut gewesen, aber die Palästinenser seien immerhin von Teheran als Staat anerkannt und hätten dort eine Botschaft. Gemeinsam könnten sich Iraner und Palästinenser für einen atomwaffenfreien Nahen Osten einsetzen.

Bild: Seyedkhan / Wikipedia

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Patrick Callahan

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