Die Zahl der Israel-Touristen aus islamischen Ländern (nicht nur des Nahen Ostens) steigt von Jahr zu Jahr.
2018 war diesbezüglich ein Rekordjahr mit 54.799 Besuchern aus solchen Ländern. Keines verkehrt offiziell mit dem jüdischen Staat, einige sprechen Israel sogar das Existenzrecht ab. Hinzu kamen 17.310 Besucher aus Ägypten und Jordanien, mit denen zwar Friedensverträge bestehen, aber keine Beziehungen, die man als freundschaftlich bezeichnen könnte. Die meisten dieser Muslime wollen in Israel heilige Stätten des Islam besuchen, wobei ihnen Jerusalem am wichtigsten ist. Dem Islam gilt nach Mekka und Medina der Tempelberg als drittheiligste Stätte.
Offiziellen Angaben zufolge reisten 2018 nach Israel ein: 6 Saudis, 949 Tunesier, 36 Algerier, 2108 Marokkaner, 81 Katarer, 13.949 Malaysier, 37.555 Indonesier, 25 Einwohner der Emirate, 56 aus dem Oman und 34 aus Kuwait.
Im letzten Jahrzehnt, also seit 2009, sind insgesamt 316.359 Muslime und arabische Bürger mit Touristenvisum aus Staaten eingereist, die mit Israel keine Beziehungen unterhalten. Die allermeisten aus Indonesien (241.989)....
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