MitgliederHinter dem Schleier

Wie eine junge jüdische Jesusgläubige ihren besonderen und unbehaglichen Platz im jüdischen Staat fand

Hassidischer Junge Foto: Nati Shohat/Flash90

Marina kam weinend zu unserem messianisch-jüdischen Hauskreis. Ihre Ulpan-Lehrerin (Hebräisch) hatte darauf bestanden: „Du bist keine Jüdin!“, nachdem Marina der Klasse mitgeteilt hatte, dass sie Jeschua (Jesus) für den Messias Israels hält. Diese Siebzehnjährige weinte, weil sie ihr ganzes Leben darauf gewartet hatte, nach Israel zu kommen. In Russland hatte ihre Familie als Juden gelebt, und einige mussten sterben, weil sie Juden waren.

Viele von Marinas Familie waren bereits nach Israel zurückgekehrt. Sie kamen, weil sie verfolgt wurden, weil sie Juden waren, und weil sie als Juden unter Juden in ihrer eigenen Heimat leben wollten. Sie zogen ihre Kinder mit der Wertschätzung ihres jüdischen Erbes auf und flößten ihnen den Wunsch ein, in das Land ihrer Väter zurückzukehren. Doch auf das, was sie hier erwarten sollte, war Marina nicht vorbereitet. Sie war von denen, die sie liebte und mit denen sie so gerne zusammen sein wollte, als „Goy“ (nichtjüdischer Fremder) bezeichnet worden. Hier war sie die beste Schülerin in ihrer Hebräisch-Klasse, lernte die Lieder und Traditionen und gewann eine noch...

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