Sie müssen Feuer haben und irgendwie in ein politisches Konzept passen, ansonsten sind sie sinnlos. Langweilige Momente fallen schnell durch das Raster des politischen Medienradars. Doch manchmal sind es diese stillen Momente, die eine enorme Bedeutung bergen. Lassen Sie mich Ihnen von einem Moment im Februar erzählen. Es war Freitagnachmittag, kurz vor Schabbatbeginn, irgendwo im biblischen Kernland Judäa und Samaria, das die westlichen Medien gerne als besetztes Westjordanland bezeichnen. Mein Sohn ist dort momentan stationiert, und da er an diesem Wochenende nicht nach Hause kommen konnte, brachte ich ihm einen warmen, leckeren Topf mit Essen von Zuhause mit. Ich holte ihn ab und dann fuhren wir ein paar Kilometer mit dem Auto, bis wir einen schönen Fleck im Nirgendwo entdeckten. Dort klappten wir unsere Stühle auf und machten es uns bequem. Ich genoss jeden Moment, während mein Sohn es sich schmecken ließ. Es war ein wunderschöner Tag. Blauer Himmel, die Sonne schien und der Ausblick bot ein weites Panorama Richtung Westen bis zum Mittelmeer. Neben uns bearbeiteten drei Palästinenser ihren Ackerboden. Wir begrüßten uns. Dann lud ich sie zum Kaffee...
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