Grabeskirche bleibt leider noch geschlossen

Die Jerusalemer Grabeskirche sollte am Sonntag nach zweimonatiger Schließung wieder für Besucher geöffnet werden.

Mit Beginn der Corona-Krise wurde die Grabeskirche, wie auch alle anderen Gotteshäuser im Land, geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, aber die Geistlichen hielten während der gesamten Dauer der Schließung Gebete in der verschlossenen Kirche aufrecht.

Am Sonntag sollte die Kirche wieder für Besucher geöffnet werden, unter Einhaltung der momentan geltenden Einschränkungen, maximal 50 Personen gleichzeitig (mit Maske) in der Kirche und einem Abstand von 2 Metern voneinander. Steine, Statuen oder andere Gegenstände der Kirche dürfen nicht berührt werden. Natürlich darf auch der Salbungsstein nicht geküsst werden, wie es sonst üblich war, als täglich tausende Menschen in die Kirche strömten.

Zu früh gefreut

Wie sich später herausstellte, ist die Wiedereröffnung der Kirche verschoben worden. Zur Enttäuschung einiger Besucher, die den Eingang zur Kirche am Sonntagmorgen trotz der angekündigten Öffnung verschlossen vorfanden. Ein neuer Termin für die Öffnung der Kirche wurde leider noch nicht bekannt gegeben. Es gab Stimmen, die sagten, dass man eine weitere Lockerung der Einschränkungen abwarten wolle, damit dann mindestens 100 Menschen die Kirche gleichzeitig besuchen können.

Da die Zahl der Coronakranken in Israel immer weiter sinkt, werden die Einschränkungen wohl bald weiter gelockert werden, sodass die Kirche dann von mehr Menschen besucht werden kann.

So dürfen ab Mitte Juni in Israel wieder Konzerte und Theatervorstellungen veranstaltet werden und die Begrenzung von Menschenansammlungen soll dann gänzlich aufgehoben werden, die Abstandsregel und die Maskenvorschrift werden aber auch dann weiterhin gelten.