Genesis-Preis für Itzchak Perlman

Der weltberühmte israelische Geiger Itzchak Perlman ist im Juni in Jerusalem mit dem Genesis-Preis ausgezeichnet worden.

von Israel Heute Redaktion |
GENESIS AWARD CEREMONY Foto: Kobi Gideon/GPO

„Perlman ist in der ganzen Welt wegen seines Charmes und seiner Menschlichkeit beliebt“, begründete das Genesis-Komitee seine Entscheidung. „Er wird von Musikfreunden weltweit nicht nur für sein Können geschätzt, sondern auch für die ihm abzuspürende Freude am Musizieren.“ In der Filmmusik zu „Schindlers Liste“ spielte Perlman den Solopart.

 

Der Vater, Chaim Perlman, war Friseur und emigrierte aus Polen. Die Kindheit des 1945 in Tel Aviv geborenen Itzchak war von Armut geprägt. Mit vier Jahren erkrankte er an Kinderlähmung. Er konnte die Krankheit überwinden, ist aber seither auf Gehilfen angewiesen. Als Fünfjähriger begann Perlman seine musikalische Ausbildung an der Tel Aviver Schulamith-Akademie.

 

„Meine Eltern haben immer eine Zedaka (den Zehnten) gegeben. Das hat mich geprägt“, unterstrich Perlman, der das Preisgeld in Höhe von einer Million Dollar an Hilfsprojekte für benachteiligte Menschen spenden will. Perlman ist nicht nur wegen seines virtuosen Geigenspiels berühmt, sondern auch dafür, dass er als gehbehinderter Künstler anderen Versehrten hilft.

 

Itzchak Perlman lebt mit seiner Familie in New York. US‑Präsident Barack Obama zeichnete den jüdischen Violinisten mit der Freiheitsmedaille aus und würdigte Perlman als „beliebtesten Geiger unserer Zeit“.

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