Sicherlich seien nicht alle Feuer absichtlich gelegt worden. Das bedeutet jedoch, dass es immer noch genügend gab, die den Ausdruck „Terror der Brandstiftung“ verdienten. Allein in Haifa haben die Brände 600 beschädigte Wohnungen hinterlassen, die Siedlung Dolev ist komplett zerstört worden, was wieder einmal die Stärke des bescheidenen Streicholzes demonstriert. Ältere Israelis wissen aus Erfahrung, dass die Araber in Israel schon jahrzehntelang Feuer als Waffe gegen das Land eingesetzt haben. Spätestens seit den 1920er Jahren gab es Fälle von Brandstiftung, für die man nie eine richtige Bezeichnung finden konnte. Erst das Ausmaß der Feuer vom November 2016 hat dazu geführt, dass Israel dieses Problem öffentlich anerkannt hat.
Im Jahr 2008 hat Jonathan Fighel bei einer internationalen Anti-Terror-Konferenz den Ausdruck „Wald-Dschihad” geprägt. In einem Bericht für westliche Nachrichtendienste, die über einen Plan Al Qaidas bezüglich eines „internationalen Feuerballs” besorgt waren, beschrieb Fighel, dass Brandstiftung „maximale Zerstörung bei minimalem Risiko” schafft. Weiterhin erläuterte er, dass „absichtlich gelegte Feuer in Europa, den USA und Australien nicht nur Nothilfe stark in Anspruch nehmen, sondern...
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