Fünf interessante Fakten über die Mesusa

Sicherlich wissen Sie, was eine Mesusa ist, doch wieviel wissen Sie wirklich über diese Schriftkapsel?

von Christina Cohen |

Ist es ein Gebot, eine Mesusa am Türpfosten zu haben? Ist sie nur für religiöse Juden bestimmt?

Hier sind 5 interessante Fakten über die Mesusa!

  1. Wer eine Mesusa an seinem Türpfosten befestigt, folgt damit einer jüdischen Tradition, die auf die Verse 18 bis 20 im 5. Buch Mose 11 basiert. In diesen Bibelversen ist von Gottes Gebot an die Kinder Israels die Rede, dass sie sein Wort auf die Türpfosten ihrer Häuser schreiben sollen. Die Mesusa wird an der oberen rechten Seite jeder Tür im Haus befestigt.
  2. Jede Mesusa enthält eine Schriftrolle mit dem „Schma“-Gebet und Versen aus 5. Mose 6,4-9 sowie 11,13-21 in hebräischer Sprache.
  3. Viele religiöse Juden aller jüdischen Konfessionen lassen das Pergament ihrer Mesusa mindestens zweimal alle sieben Jahre von einem qualifizierten Schreiber auf Defekte (zum Beispiel kleine Risse oder verblasste Schrift) überprüfen.
  4. Der jüdischen Tradition zufolge ist die Mesusa am Türpfosten des Hauses ein Symbol für den Gehorsam gegenüber Gottes Geboten und seinen Schutz über das Haus.
  5. Die Tradition, eine Mesusa anzubringen, ist in der jüdischen Welt weit verbreitet, auch bei Juden, die nicht religiös leben. Während der wichtige Teil der Mesusa die Klaf (Schriftrolle) ist und nicht das Gehäuse selbst, wurde das Design und die Herstellung von Mesusa-Gehäusen im Laufe der Zeit regelrecht zu einer Kunstform erhoben.

 

 

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