Frieden im Nahen Osten!

Bald werden wir gläubige Araber sagen hören: „Euer Gott regiert!

Jewish men prefrom a Passover Sacrifice 'practice' ceremony at the Davidson Center in Jerusalem Old City, on March 23, 2021. Photo by Shir Torem/Flash90 *** Local Caption *** פסח קורבן עז יהודים דם Foto: Shir Torem/Flash90

Noch vor wenigen Jahren galt Frieden im Nahen Osten als Wunschtraum. Als mein Buch „Frieden in Jerusalem“ im Jahr 2015 veröffentlicht wurde, war es eher als Provokation gedacht. Und trotzdem ist es wahr, jedenfalls zum Teil, weil es tatsächlich ein Bericht über eine Konferenz mit dem Titel „At the Crossroads“ (Am Scheideweg) war, die 2014 in der Christ Church in der Jerusalemer Altstadt stattfand.

Dort wurde ich Zeuge des erstaunlichen Schauspiels arabischer Gläubiger aus der ganzen Region, die Gemeinschaft und Kommunion mit ihren jüdischen Brüdern teilten, nachdem die sie trennende Barriere am Kreuz von Golgatha niedergerissen worden war, wo Jesus uns alle mit Gott und miteinander versöhnte. (Siehe Eph 2,14-16)

Gottes Absicht ist es, aus den beiden (Juden und Heiden) „einen neuen Menschen“ zu schaffen, und der Friede unter den Brüdern und Schwestern in der Christusgemeinde war wirklich spürbar und berührbar. Denn alle Anwesenden waren dem Friedensfürsten begegnet, der ihr Leben verwandelt hatte.

Dieses Gefühl der Versöhnung zwischen Juden und Arabern hat sich in den messianischen Gemeinden in ganz Israel verbreitet. Aber es gibt eine breitere Anwendung dieser wachsenden Einheit.

Das Thema der Konferenz war Jesaja 19 entnommen, wo der Prophet eine Zeit voraussieht, in der eine Straße des Friedens und der Versöhnung eine Schneise durch den Nahen Osten schlagen wird. „An jenem Tag wird es eine Straße von Ägypten nach Assyrien geben … Die Ägypter und die Assyrer werden gemeinsam anbeten … Israel wird neben Ägypten und Assyrien der dritte Segen auf der Erde sein. Der Herr, der Allmächtige, wird sie segnen und sagen: ‚Gesegnet sei Ägypten, mein Volk, und Assyrien, mein Werk, und Israel, mein Erbe'“ (Jes 19,23-25).

Mir ist klar, dass Israel bei weitem nicht perfekt ist, und dass vergangene Woche zum vierten Mal in weniger als zwei Jahren Wahlen abgehalten worden sind. Aber wir sehen jetzt, dass die arabischen Nationen Schlange stehen, um die Beziehungen mit dem jüdischen Staat zu normalisieren, und es wird sogar über eine Eisenbahnverbindung zum Persischen Golf gesprochen, die als „Friedensbahn“ bezeichnet wird.

Das Konzept des Projekts, das vom israelischen Mittelmeerhafen Haifa zu den arabischen Staaten führen soll, wurde vor vier Jahren von Finanzminister Yisrael Katz, der damals Verkehrsminister war, ins Gespräch gebracht. Seine Amtsnachfolgerin Miri Regev hat nun verkündet, dass das von China mit 3,5 Milliarden Schekel (1 Milliarde Dollar) unterstützte Projekt in die Planungsphase geht.

Es gibt offensichtlich wirtschaftliche und andere pragmatische Gründe für die arabische Neuausrichtung mit Israel, insbesondere die Notwendigkeit der Verteidigung gegen einen gemeinsamen Feind – den Iran.

Aber Gott ist mehr an einer Versöhnung zwischen den Söhnen Abrahams interessiert, als wir uns vorstellen können. Wir sind aufgerufen, für den Frieden Jerusalems zu beten (Psalm 122,6), nicht nur um der Stadt willen, sondern weil sie den Schlüssel für die Zukunft der Region – und damit der ganzen Welt – in sich birgt.

Die Feinde werden weiterhin gegen Israel vorgehen, und sie tun es, während ich schreibe, in Form des iranischen Stellvertreters Hisbollah, der sein Waffenarsenal an der libanesischen Grenze aufstellt. Aber Jesus wird in der Fülle der Zeit nach Jerusalem zurückkehren, um mit Gerechtigkeit für tausend Jahre des Friedens zu regieren.

Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten, wie die neue Entdeckung einer alten Schriftrolle deutlich macht. Eine archäologische Ausgrabung hat Fragmente einer biblischen Schriftrolle zutage gefördert, die von jüdischen Flüchtlingen vor fast 1.900 Jahren in einer Höhle versteckt worden ist.

Eines der Fragmente ist in griechischer Sprache verfasst und konzentriert sich auf die Notwendigkeit, einander die Wahrheit zu sagen und „wahre und vollkommene Gerechtigkeit zu üben in deinen Gerichten“ (Sach 8,16f), während ein anderes (aus Nahum 1,5f) sich auf ein großes Beben inmitten des göttlichen Zorns und der Wut bezieht.

Das Passahfest, das wir in dieser Woche feiern, erinnert uns an die Rettung Israels aus der Sklaverei in Ägypten durch das Blut eines Lammes, was auf das endgültige Opfer des Lammes Gottes in Jerusalem hinweist, und auf die noch kommende Zeit, wenn ganz Israel gerettet wird und sie auf den schauen werden, den sie durchbohrt haben (Röm 11,26; Sach 12,10).

Jesus wird sich seinen Brüdern leibhaftig offenbaren, wie es Josef im alten Ägypten tat, als er sagte: „Ihr wolltet mir Schaden zufügen, aber Gott hat es zum Guten gewollt, um das zu vollbringen, was jetzt geschieht: die Rettung vieler Leben.“ (Gen 50,20)

Die Öffnung der arabischen Welt für das Land Jesu ist eine große Chance für das Evangelium. Millionen von Arabern und Iranern folgen bereits dem Messias aufgrund von Visionen und Träumen sowie Programmen durch Satellitenfernsehsender, dazu einzelne Evangelisten, die ihr Leben riskieren.

Es ist Gottes Absicht, dass die Juden als Nation ihren (für sie) lange verlorenen Messias erkennen werden, sobald sie wieder in ihrem eigenen Land sind, wo der Herr sich ihnen sozusagen „unter vier Augen“ offenbaren wird, so wie es Josef mit seinen Brüdern tat, die ihn in die Sklaverei verkauft hatten (1. Mose 45,1).

Ich vermute, dass arabische und ex-muslimische Jünger des jüdischen Messias Israel um die Schönheit ihrer Beziehung zum lebendigen Gott beneiden werden (siehe Rö. 11,11). Ich sehe voraus, dass Touristen und Geschäftsleute vom Golf herbeiströmen werden, um das Land zu betreten, das Jesus mit seinen Füßen betreten hat, um Zion die gute Nachricht zu verkünden, dass „dein Gott regiert“! (Jes 52,7)

Natürlich wissen wir, dass der Teufel zerstörerische Pläne hegt, aber die werden letztendlich scheitern. Die aktuellen Friedensbewegungen könnten Israels Errettung durchaus beschleunigen.

Die Juden haben fast 2.000 Jahre lang unter den Händen der Heiden gelitten, und Jesus hat sicher ihren Schmerz und ihre Angst bei jedem Schritt gespürt, aber er sehnt sich danach, sie unter seinen schützenden Flügeln zu versammeln und sie sagen zu hören: „Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn.“ (Mt 23,37-39)

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