Das fragen sich immer mehr israelische Geschäftsmänner, denn nach dem Erstarken des europäischen Boykotts israelischer Produkte und dem Schwächeln des Rubels ist ein starker Zuwachs beim Export von Zitrusfrüchten nach Asien zu verzeichnen.
Der israelische Rat für Pflanzenanbau (Moezet ha Zemachim) gab bekannt, dass in der laufenden Saison gegenüber der Situation von vor vier Jahren die dreifache Menge der Roten Grapefruit in den Fernen Osten exportiert werde. Zugleich stieg erfreulicherweise auch der Preis an den Zielorten. Landwirte, die diese Frucht anbauen, können nach einigen schwierigen Jahren nun endlich etwas aufatmen.
2015 gingen 2000 Tonnen israelische Rote Grapefruit nach Südkorea, gegenüber 1000 Tonnen im Jahr 2014 und 500 Tonnen 2013. China führte 2015 1600 Tonnen ein, doppelt so viel wie 2014. Japan nahm 2015 329 Tonnen ab, 2014 nur 21.
Zvi Alon, Direktor des Rates, führt den Erfolg auch darauf zurück,...
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