Erdbeben in Israel und andere seltsame Pessach-Nachrichten

Netanjahu bedient sich der Worte Moses bei Ausgangssperre, Satirezeitung verkündet: Messias von den Toten auferstanden.

Erdbeben in Israel und andere seltsame Pessach-Nachrichten
Dario Sanchez/FLASH90

Während sich Israel auf das Passahfest vorbereitet, ist Eilat am Sonntag von einem Erdbeben heimgesucht worden. Nach Angaben des israelischen Geophysikalischen Instituts hatte das Beben eine Stärke von 4,3.

Die Einwohner von Eilat wurden gegen 5 Uhr morgens von den Beben geweckt. „Stürme, Coronavirus und jetzt ein Erdbeben“, kommentierte Anwohnerin Galit Adler Malka gegenüber dem israelischen Nachrichtenportal Ynet. „Was denn noch? Die 10 Plagen? Gott schütze uns!“

Einem Bericht zufolge warnt Dr. Ron Avni von der Ben-Gurion-Universität der Negev, dass das Gebiet namens Great Rift Valley, in dem sich dieses Erdbeben ereignete, jetzt aktiv ist und in absehbarer Zeit in Israel großen Schaden anrichten könnte.

 

Ein Pessach-Plan?

Gestern Abend gab Premierminister Benjamin Netanjahu in einer Ansprache an die Nation im israelischen Fernsehen die folgende Anweisung: „Am Abend des Pessach-Seders ist es verboten, das Haus zu verlassen.“ Man muss sich das einmal vorstellen. Der Befehl des Premierministers ist praktisch ein wörtliches Zitat aus dem Erlass, den Mose den Kindern Israel vor dreitausend Jahren am Vorabend des ersten Passahfestes in 2.Mose 12,22 gab. „Niemand soll bis zum Morgen aus seinem Haus gehen.“

Netanjahu versucht natürlich, das israelische Volk vor einer Corona-Infektion zu schützen. Das Pessachfest wird in Israel immer im großen Familienkreis gefeiert, wobei Familienmitglieder aus dem ganzen Land zusammenkommen, um zu Hause zu sitzen, ein Festmahl zu genießen und dabei das Gedenken an den Exodus aus Ägypten feiern.

Aber als ich Netanjahus Ankündung hörte, musste ich mich trotzdem wundern. Ist es ein Zufall, dass unser Premierminister am Vorabend des Pessachfestes die gleichen Worte wie Mose an das Volk Israel richtet? Oder ist dies ein göttliches Eingreifen, um uns wachzurütteln für die Macht der Pessach-Botschaft und das Lamm Gottes? So oder so, es sind erstaunliche Tage, in denen wir leben!

 

Die Gute Nachricht ist keine gefälschte Nachricht

Die Pessachwoche ist immer eine beliebte Zeit des Jahres, um die Gute Nachricht in Israel zu verbreiten. Christen und messianischen Juden bietet sich hier ein perfekter Zeitpunkt, um über das Pessach-Lamm zu sprechen, über das Blut an den Türpfosten, das den Todesengel an den jüdischen Häusern vorüberziehen ließ, und über die Rolle des Messias und seines Opfers, das dem Volk Israel Befreiung und Erlösung bringt.

Dieses Jahr wurde eine hebräische Satirezeitung im ganzen Land verteilt, die Schlagzeile lautete: „Kontroverse: Der Messias ist von den Toten auferstanden“. Die „Zeitung“ brachte Live-Berichte mit Maria Magdalena und ihrer Freundin Maria, die am Sonntag Augenzeugen des Ereignisses im Zusammenhang mit dem Pessachfest waren.

Diese hebräische „Tageszeitung“ berichtet zudem über die Verfolgung des Messias durch die örtlichen Behörden und die hitzigen Debatten zwischen orthodoxen Juden und den Jüngern Jeschuas (Jesus) in Jerusalem über seine messianischen Ansprüche.

Zu „normalen“ Zeiten ist Israel regelmäßig auf den Titelseiten der Welt ein Thema. Jetzt, während der seltsamen und beunruhigenden Tage, die wir durchleben, lenkt Israel unsere Aufmerksamkeit auf die Bibel, Gott und die Gute Nachricht.

 

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