Ehrung der palästinensischen Lehrerin hat fragwürdige Unterstützung

Hanan al-Hroub, die palästinensische Grundschullehrerin, erhielt am Sonntag in Dubai den jährlichen Preis für exzellentes Lehren in Höhe von einer Million Dollar. Der dortige Herrscher Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum übergab den Preis persönlich an Al-Hroub.

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Hanan al-Hroub, die palästinensische Grundschullehrerin, erhielt am Sonntag in Dubai den jährlichen Preis für exzellentes Lehren in Höhe von einer Million Dollar. Der dortige Herrscher Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum übergab den Preis persönlich an Al-Hroub.

In ihrer Dankesansprache wiederholte sie erneut ihr Mantra des „Nein zu Gewalt“ und unterstrich die Wichtigkeit eines Dialogs. „Die palästinensischen Lehrer können nun zur Welt sprechen. Hand in Hand können wir die Änderung herbeiführen und eine sichere Bildung fördern, um Frieden zu erreichen“, so Al-Hroub gegenüber AP.

Als sie den Preis entgegen nahm, geschah dann aber folgendes: Palästinenser im Publikum schwenkten die Palästinenserfahne und einige riefen mit erhobenen Fäusten: „Mit unseren Seelen, unserem Blut, opfern wir uns für Palästina!“. Dies ist ein eindeutiger Kriegsschrei, der in verschiedenen Variationen im Nahen Osten genutzt wird, um zu Gewalt aufzurufen. So ist es schon eine merkwürdige Reaktion, wenn das Publikum zum Krieg aufruft, während eine Lehrerin für ihre „Nicht-Gewalt“ Strategie geehrt wird. Ironischerweise bedeutet der Nachname der Lehrerin, Al-Hroub, übersetzt „Krieg“.

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