Die Industrie der toten Juden

Aus der neuen November-Ausgabe von Israel Heute: Die Routine, mit der Juden von Palästinensern getötet werden, stumpft Israelis ab. Noch verstörender jedoch ist die Art und Weise, wie Regierung und Justiz mit Opfern und Terroristen umgehen. Folgende Beispiele können dabei helfen, einen besseren Einblick in diese Thematik zu bekommen.

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Die Routine, mit der Juden von Palästinensern getötet werden, stumpft Israelis ab. Noch verstörender jedoch ist die Art und Weise, wie Regierung und Justiz mit Opfern und Terroristen umgehen. Folgende Beispiele können dabei helfen, einen besseren Einblick in diese Thematik zu bekommen.

Im Juni 2016 drang der 17-jährige Muhammad Tarayra aus dem Dorf Band Naim in das Haus der Familie Ariel in Kiriat Arba ein und erstach die 13-jährige Hallel. Tarayra wurde von zu Hilfe eilenden Nachbarn erschossen. Drei Monate später wurde sein Haus zerstört – so hätte es zumindest sein sollen. Stattdessen verfügte der Oberste Gerichtshof, dass nur eine Etage zu demolieren sei, die andere Etage blieb fast ganz intakt. Den Richtern widerstrebte aus „humanitären Erwägungen“, nämlich weil Tarayras jüngere Brüder auch in dem Haus wohnen, die angeblich nicht involvierte Familie des Terroristen zu bestrafen. Sie entsprachen damit einer Bitte der Familie, die durch umstürzlerische israelische Anwälte vertreten wurde und aus europäischen Ländern bezahlt wurden.

Am 12. Oktober 2015 griffen der 13-jährige Ahmed Manasrah und sein 15-jähriger Cousin Hassan im Jerusalemer Wohnviertel Pisgat Seev Passanten mit Messern an. Hassan wurde getötet, der schwerverletzte Ahmed in einem israelischen Krankenhaus gerettet. Ein Jahr später wurde er zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt. Im August 2017 verkürzte der Oberste Gerichtshof die Strafe auf neuneinhalb Jahre. Richter David Minz begründete die Entscheidung des Gerichts so: „Diese [versuchten Morde] sind schwerwiegende Taten, aber in der Zwischenzeit hat er einen langen Rehabilitationsprozess hinter sich.“ Für seine „heroische“ Tat erhält Manasrah von der Palästinensischen Autonomiebehörde ein garantiertes monatliches Einkommen. Er wird alle möglichen Privilegien, die Gefängnisinsassen gewährt werden können, in Anspruch nehmen, zum Beispiel wird er auf Kosten des Staates Israel eine gute Schul- und Berufsausbildung bekommen…

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen November-Ausgabe von Israel Heute!

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