Die erste Gruppe ist froh über jeden Hinweis, die zweite sucht nach fundierten Beweisen in antiken Texten und archäologischen Befunden.
Die Spur der israelitischen Stämme verliert sich nach ihrem Exil, das auf die Eroberung durch Assyrien folgte. Diese Stämme sollen eines Tages wieder zurückkehren (Jesaja 49,8). Die Zehn Stämme, so sagt eine Tradition, leben hinter einem geheimnisvollen Fluss, dessen Steine und Sand sich bewegen, dem Sambatyon. Einige afghanische Paschtunen-Stämme, zu denen die indischen Pathan gehören, erzählen von einer Legende, nach der Bokhtnasser (Nebukadnezar) Israel ins afghanische Gebirge Ghor verschleppt haben soll. Wollte man dem folgen, müsste man in vielen Taliban Israeliten sehen. Ein berühmter Rabbi sagte einmal, dass eine Armee dieser „Israeliten” den Konflikt Israels mit den Arabern in kürzester Zeit lösen würde.
Einer der wenigen Forscher, die sich zutrauen, nach den verlorenen Stämmen zu suchen, ist Eyal Beeri (54), der in Bet El lebt. Beeri ist verheiratet und hat drei Kinder. Derzeit...
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