Chanukka: Für Jerusalemer Christen eine Bedrohung?

Erstmals wird ein jüdischer Feiertag dazu benutzt, die jüdische Beziehung zu Jerusalem auszulöschen

Chanukka: Für Jerusalemer Christen eine Bedrohung?
Illustration - Olivier Fitoussi/Flash90

„Das Lichterfest ist ein zionistisches koloniales Ritual“, stellte Abdullah Canaan, der Vorsitzende des königlichen Komitees jordanischer Angelegenheiten in Jerusalem, diese Woche in seinem Bericht fest. „Eine Gefahr für alle Christen und Muslime in Jerusalem“, wetterte er.

Es handelt sich hier um einen weiteren Vorstoß innerhalb eines Schemas, in dem bewusst Falschinformationen verbreitet werden, um dem jüdischen Volk und Jerusalem jegliche Verbindung zur Bibel und dem Land Israel abzusprechen.

Der Bericht wurde in jordanischen Tageszeitungen abgedruckt. In ihm heißt es weiter: „Chanukka ist kein religiöses jüdisches Fest, sondern ein Plot, um die zionistischen Pläne in Palästina und Jerusalem umzusetzen. Ihre koloniale Besatzungspolitik basiert auf falschen religiösen Argumenten, die darauf abzielen, die Welt in die Irre zu leiten und Unterstützung (für Israel) zu erhalten.“

Dass die arabische Welt Chanukka oder generell einen jüdischen Feiertag benutzt, um das einzige jüdische Fest, das eine Verbindung zum Tempel hat, auszulöschen, ist neu. Und natürlich zweifelt Canaan die Existenz eines Tempels grundsätzlich an. Er moniert „die künstliche Verbreitung der jüdischen Kultur“, die Jerusalem einen jüdischen Charakter verleihen soll. „Diese religiösen Zeremonien schaffen eine Atmosphäre, die die Regierung in Israel und rechtsgerichtete Organisationen unterstützt, um systematisch jüdische Siedlungen in Jerusalem auszuweiten und letztendlich die Al-Aksa Moschee zu erobern“, heißt es in seinem Bericht.

Die Kampagne verbreitet jedoch nicht nur Lügen über die historische, politische und biblische Verbindung der Juden zu Jerusalem, dem Tempel und dem Land Israel, sondern ist auch politisch äußerst brisant. Es sind diese Art der Fake-News, falschen Nachrichten, die bei Millionen von Arabern religiösen Eifer erwecken, jene Araber, die Israel immer mehr als Bedrohung wahrnehmen und das jüdische Volk attackieren.

Dieser anti-jüdische Propaganda-Feldzug wird ebenso auf internationaler Ebene ausgeführt. Das beste Beispiel bietet die UNESCO, die mittlerweile selbst die Verbindung Israels zum Tempelberg und zur Klagemauer anzweifelt, und die das Grab Rachels sowie die Höhle der Patriarchen (Abraham, Isaak und Jakob) in Hebron als palästinensische Welterbestätten auflistet.

All dies zielt darauf ab, Israel und das jüdische Volk von der Landkarte auszulöschen, um dem Islam weltweit Vorschub zu leisten. Liebe Israel Heute Gemeinschaft, lasst uns gemeinsam gegen diesen teuflischen Plan aufstehen, der Juden und Christen gleichermaßen im Visier hat, und dagegen angehen, indem wir die Wahrheit über Israel, Jerusalem und das Wort Gottes verbreiten, wo immer sich uns auch eine Gelegenheit bietet.