Bus vom Terroranschlag bei Kundgebung der Hamas

Ein Modell des bei dem Terroranschlag vom 18.4.2016 ausgebrannten Busses der Linie 12 war am vergangenen Donnerstag Kulisse einer Kundgebung der Hamas Terrororganisation.

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Ein Modell des bei dem Terroranschlag vom 18.4.2016 ausgebrannten Busses der Linie 12 war am vergangenen Donnerstag Kulisse einer Kundgebung der Hamas Terrororganisation.

Auf der Kundgebung vor mehreren Tausend Menschen in Gaza sprach Hamasführer Ismail Haniyya und drohte mit der Intifada. Man sei dem Widerstand verpflichtet, sagte er. Das Modell des bei einem Terroranschlag ausgebrannten Busses war die Attraktion der Kundgebung, bei der auch zahlreiche Kinder anwesend waren. Im Hintergrund des Busses war ein Bild des Tempelberges zu sehen.

Haniyya lobte das Selbstmordattentat des 19 jährigen Terroristen Abd al-Hamid Abu Srur im Bus vom 18.4.2016 und nannte es eine Heldentat. Bei dem Anschlag wurden 20 Menschen verletzt.

Haniyya warnte Israel vor einer Fortsetzung der Blockade des Gazastreifens. Israel solle die Geduld der Palästinenser im Gazastreifen nicht falsch bewerten, sagte er weiter. Der Anschlag auf den Linienbus in Jerusalem zeige, dass die Hamas weiterhin den gewalttätigen Widerstand als Lösung des Konfliktes sehe. Auf der Kundgebung waren auch Kämpfer des militärischen Armes der Hamas, der sogennannten Kassam Brigaden anwesend. Es gebe nur zwei Möglichkeiten, die Auflösung der Blockade oder eine Eskalation der Gewalt.

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