Bäume für Terroristen

Palästinensische Autonomiebehörde pflanzt Bäume zu Ehren von 35.000 Schahids (Märtyrern), darunter auch Selbstmordattentäter

von via TPS |
Palöästinenser pflanzen Bäume Foto: Archivbild- Wisam Hashlamoun/Flash90

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat ein Projekt ins Leben gerufen, um alle Araber zu ehren, die seit 1917, als die britische Armee das Land Israel vom Osmanischen Reich befreite, als sogenannte Shahids, als Märtyrer im Kampf gegen die Ungläubigen, gestorben sind.

Die PA plant, 35.000 Olivenbäume in den PA-Gebieten zu pflanzen, wobei jeder Baum nach einem „Märtyrer“ benannt werden soll.

Palestinian Media Watch (PMW), die die Aufstachelung zum Terrorismus durch die PA überwacht, stellte fest, dass dieses Projekt „das größte systematische Projekt der PA zur Ehrung terroristischer Mörder“ ist, das sie je dokumentiert hat.

PMW erklärte, dass die PA alle Terroristen, die bei Angriffen auf Israelis getötet werden, als „Märtyrer“ definiert.

Die Förderung des Terrors ist durch die israelische Verordnung für Sicherheitsbestimmungen verboten, und PMW hat die zuständigen israelischen Behörden über dieses „PA-Terrorförderungsprogramm“ informiert.

Der Sekretär des Fatah-Zentralkomitees, Jibril Rajoub, der auch Vorsitzender des Obersten Rates für Jugend und Sport der PLO ist, startete das Projekt mit dem Titel „Lebendig und versorgt“ im Namen des PA-Vorsitzenden Mahmoud Abbas. Er sagte gegenüber PA TV, dass „diese Märtyrer das Heiligste sind, was wir haben“.

Laut einem Bericht der offiziellen Tageszeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde Al-Hayat Al-Jadida erklärte Rajoub, das Ziel des Projekts sei es, „die Märtyrer zu verewigen“. Zusätzlich zu den Bäumen soll ein Denkmal errichtet und eine Marmorplatte mit ihren Namen angebracht werden.

Hajj Ismail Jaber, Mitglied des Zentralkomitees der Fatah-Bewegung und Abbas‘ Berater für Bezirksangelegenheiten, lobte die Initiative ebenfalls und sagte, dass sie die Märtyrer ehrt, die das Wertvollste sind, was die Palästinenser haben. Er drückte außerdem seine Bereitschaft aus, über die Distrikt-Gouverneure jede erforderliche Hilfe zu leisten, um den Erfolg des Projekts zu gewährleisten.

Die Initiative wurde auch von Angehörigen von getöteten Terroristen begrüßt.

Die PA nannte das Projekt „Lebendig und versorgt“ in Anlehnung an den Koranvers „deshalb sind unsere Märtyrer lebendig bei ihrem Herrn und versorgt.“

PMW erklärte, dass dies „die Auslegung des Islams durch die PA widerspiegelt, dass alle palästinensischen Terroristen, die Israelis angreifen, alle Mörder von israelischen Zivilisten – einschließlich Selbstmordattentäter – eine religiöse Verpflichtung erfüllten, indem sie Israelis und Juden töteten oder versuchten, sie zu töten.“

„Wenn der Terrorist bei der Tat stirbt, erhält er oder sie den höchstmöglichen Status im Islam: Er wird ein Schahid – ein Märtyrer, der für Allah gestorben ist – und wird mit ewigem Leben belohnt, wobei alle Bedürfnisse von Allah selbst ‚versorgt‘ werden“, fügte PMW hinzu.

Mehrere PA-Institutionen sind an der Initiative beteiligt. Die PA richtet sich mit ihrer Botschaft explizit an die palästinensische Jugend, da einer der Orte, an denen die Bäume gepflanzt werden sollen, Schulhöfe sind. Pfadfindergruppen, Schüler und Jugendclubs sind inzwischen zur Teilnahme eingeladen worden.

Der Generaldirektor für Jugendangelegenheiten beim Obersten Rat für Jugend und Sport der PLO, Muhammad Sbeihat, erklärte, dass es „nicht nur darum geht, Setzlinge zu pflanzen, sondern auch darum, dass sie für unsere Kinder, unsere Studenten, unsere jungen Männer und Frauen sichtbar werden.“

„Dieser Fokus unterstreicht die Politik der PA, Terroristen als Vorbilder für die palästinensische Jugend zu fördern und sie dazu zu drängen, als Märtyrer für Palästina zu sterben“, betonte PMW.

PMWs Direktor Itamar Marcus kommentierte, dass „die PA ihre kreativste Seite zeigt, wenn es darum geht, Mörder zu ehren.“

„Jahrelang haben sie Schulen, Straßen und Sportveranstaltungen nach Terroristen benannt, und jetzt haben sie Bäume hinzugefügt. Ein Friedensprozess wird erst dann wirklich beginnen, wenn die PA beschließt, die Energie und Kreativität, die sie für die Förderung des Terrors aufwendet, auf die Förderung des Friedens umzuleiten“, sagte er.

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