Am Samstag Abend wurden in der Nähe der Siedlung Beitar Illit vier israelische Soldaten leicht verletzt, als sie von einem arabischen Autofahrer angefahren worden waren. Danach flüchtete dieser in das nahegelegene Dorf Husan.
Bild: Soldaten am Ort des Geschehens (Foto: Flash90)
Die leicht verletzten Soldaten, darunter drei Soldatinnen, wurden noch vor Ort behandelt und dann ins Shaarei Zedek Krankenhaus nach Jerusalem gefahren. Sicherheitskräfte begannen mit der Suche nach dem Autofahrer. Man ging davon aus, dass es sich um eine Autoattacke gehandelt habe.
Heute früh stellte sich der arabische Autofahrer den israelischen Sicherheitskräften. Er wurde festgenommen und vom israelischen Sicherheitsdienst verhört. Bei seinem Verhör sagte der Fahrer, dass es sich bei dem gestrigen Vorfall um einen Verkehrsunfall gehandelt habe und er keinerlei Vorstrafen besitze.

Der verhaftete Fahrer des Autos (Foto: Israelischer Armeesprecher)
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, so dass noch nicht klar ist, ob es sich gestern um einen Anschlag mit terroristischem Hintergrund oder tatsächlich um einen Unfall gehandelt hat, wo der Fahrer durch den ersten Schock zunächst die Flucht ergriff. Normalerweise ist es nicht üblich, dass sich ein Terrorist den Sicherheitskräften stellt. Es kann auch sein, dass er sich damit eine Strafmilderung erhofft.




