Das zu diesem Zweck errichtete neue transnationale Forschungszentrum am Roten Meer wurde von Prof. Maoz Fine initiiert, einem Meeresbiologen der Bar-Ilan-Universität. Geleitet und organisiert wird das Zentrum von der schweizerischen Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne.
In den Korallenriffen des Roten Meeres leben Millionen von Meereslebewesen, sie leiden unter Stress und sterben an den Folgen des globalen Klimawandels und lokaler Umweltverschmutzung und Überfischung. Neuste unabhängige wissenschaftliche Studien, darunter auch eine von Prof. Fine und seinen Kollegen, haben allerdings gezeigt, dass die Korallenriffe des Roten Meeres extrem widerstandsfähig insbesondere gegen steigende Wassertemperaturen sind. Die Korallen des Roten Meeres werden wohl am ehesten die globale Erwärmung überleben, die bereits an fast allen anderen Riffen weltweit zu massivem Korallensterben führt. Grund für die Resistenz sei vor allem die geologische Umgebung, die zu einer einzigartigen Entwicklung beigetragen hat. Nichtsdestotrotz sind die Korallen anderen erheblichen Bedrohungen, wie der Fischzucht oder industriellen Abfällen, ausgesetzt.
Den Forschern zufolge kann diesen Gefahren am besten...
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