Wir haben uns mit ihm getroffen, um zu hören, was er zur Befreiung Jerusalems vor 50 Jahren zu sagen hat.
„Jerusalem ist das Herz eines jeden Juden“, sagte uns der Rabbiner. „Es war Gottes Gnade, dass wir zurückkehren durften. Die Wiedervereinigung beweist, dass wir Recht haben und der jüdische Tempelplatz uns gehört.“
Kritik an der israelischen Regierung, die jüdischen Betern das Betreten des Tempelplatzes verbietet, äußert er nicht. „Israels Oberrabbinat hat den Juden schon immer verboten, den Tempelplatz zu betreten. Aber nicht, weil wir ihn nicht unter Kontrolle hatten, sondern weil wir Juden uns von einer möglichen Entheiligung des Allerheiligsten fernhalten wollten. Erst, wenn Gott den Messias schickt, werden wir rein genug sein, um den heiligen Tempelberg betreten zu dürfen. Dieses Verbot schächt unsere Verbindung zum Tempelberg nicht, um Gegenteil, es macht uns stärker.“
Bis zum Kommen des Messias müsse sich das Volk vorbereiten, den...
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