MitgliederAbraham Isaac Kook: Israels erster Oberrabbiner und messianischer Zionist TEIL 1

Orthodoxe und sekulare Juden müssen zusammen arbeiten

von Solomon Natar |
Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Bei der Zeremonie zur Ehrung von Theodor Herzl 1904 in Jerusalem hielt Rabbiner Abraham Isaac Kook, der neue Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Jaffa, eine Predigt über den Messias, den Sohn Josephs, und den Messias, den Sohn Davids. Ohne Herzl direkt zu erwähnen, spielte Kook eindeutig auf den zionistischen Visionär an. Er sagte in etwa Folgendes:

 

Warum brauchen wir nach Ansicht der Weisen überhaupt zwei Messiasse? Denn es ist klar, dass der eine sich über alle erheben wird, für immer, David, mein Diener.

Israel hat auf der einen Seite eine Kraft für materielle Stärke und nationale Macht. Aber auf der anderen Seite hat Israel den Drang und die Berufung des Gottes Israels, ein heiliges Volk zu sein.

Das sehen wir schon früh in den biblischen Königreichen Israel und Juda. Das Königreich Israel, das des Stammes Joseph, war zur Macht geneigt. Das andere, David, das Königreich Juda, war der Anbetung zugeneigt. Joseph repräsentiert den Aspekt des Allgemeinen und David den des Besonderen, obwohl es sich im Grunde um zwei Aspekte einer...

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