Schneider Aviel

MitgliederWahlen in meinem Moschaw

Meine Frau, ich und unsere zwei ältesten Kinder sind am Wahltag in unserem Moschaw wählen gegangen.

Foto: Israel Heute

Unser Dritter ist gerade irgendwo im Norden Indiens unterwegs und verpasste daher die Gelegenheit, wählen zu gehen. Unser jüngster Sohn dient in der Armee und ging dort wählen.

Als wir uns früh morgens zur Wahlurne aufmachten, hielt uns der Generalsekretär unseres Ortes an. David, so sein Name, wollte sicher gehen, dass Anat und ich auch ja Bibi Netanjahu wählen. „Bibi ist König und keiner ist besser als Bibi“, machte uns David deutlich. Unser Moschaw zählt weniger als 500 Einwohner und glaubt mir, ein Häuptling wie unser Generalsekretär David ist wichtig. Für jedes kleine Problem ist er gleich zur Stelle und als Dankeschön nimmt er nur unsere Rotweine an. Zum einen liebt er den Wein und zum anderen trägt unser Weinkeller den Namen des Moschaws.

Von den 415 wahlberechtigten Einwohnern haben schließlich 321 gewählt, und zwar in unserer Poststelle. Am Eingang vor uns standen bereits vier weitere Einwohner an, dazu Dabul, der für Ordnung vor der Urne sorgte. Man kam gleich...

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