Am Wochenende: Unruhen und Rakete am Grenzzaun

Zusammenfassung eines relativ ruhigen Wochenendes mit Schüssen auf israelische Soldaten, Sprengstoff-Ballons, einer Rakete und einer vereitelten Messerattacke.

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Foto: Hassan Jedi/Flash90

Im Grenzgebiet zum Gazastreifen ist es in der letzten Zeit wieder etwas ruhiger geworden, doch scheint es übertrieben zu sein, eine absolute Ruhe zu erwarten. So versammelten sich auch am letzten Freitag wieder einige Tausend “friedliche Demonstranten”, wie sie von den ausländischen Medien gerne bezeichnet werden, an der Nähe des Grenzzaunes, um mit dem Werfen von Steinen, brennenden Reifen und auch scharfen Schüssen auf israelische Soldaten den traditionellen “Marsch der Rückkehr” zu begehen.

Da sich die Demonstranten diesmal etwas zurückhielten und es sich nur wenige von ihnen trauten, sich dem Grenzzaun zu nähern, gab es diesmal auf arabischer Seite “nur! 12 Verletzte. Auch das hätte vermieden werden können. Unter den Demonstranten waren auch leider wieder sehr viele Kinder, die völlig unnütz der Gefahr ausgesetzt wurden.

Auch Kinder waren wieder eifrig dabei, „friedlich” zu demonstrieren (Foto: Hassan Jedi/Flash90)

 

Am Freitagabend wurde dann vom Gazastreifen aus auf eine Gruppe israelischer Soldaten geschossen. Zum Glück wurde niemand der Soldaten verletzt. Auch wurde beobachtet, wie vom Gazastreifen aus Luftballons mit Sprengsätzen in die Luft gelassen wurden. Einer von ihnen wurde später in Ashkelon entdeckt. Der Sprengsatz konnte entschärft werden, ohne das jemand zu Schaden kam.

Als Reaktion auf den Beschuss griff die israelische Armee dann zwei Stellungen der Hamas mit einem Panzer und Flugkörpern an.

Gestern Nachmittag wurde von der israelischen Armee ein missglückter Abschuss einer Rakete in Richtung Israel registriert. Auf israelischen Gebiet wurde jedoch keine Überreste einer Rakete gefunden, es wird davon ausgegangen, dass sie noch auf der Seite des Gazastreifens explodiert ist.

Unterdessen hat die israelische Armee ihre Truppen, die im Süden um den Gazastreifen aus Befürchtung einer Eskalation der Situation stationiert worden waren, wieder in den Norden abgezogen. Die Hamas hat ihrer Aktivitäten am Grenzzaun wegen der Gespräche um eine Waffenruhe deutlich verringert. Dennoch ist man seitens der israelischen Armee darauf vorbereitet, dass eine andere Terrorgruppe, wie der Islamische Jihad, Anschläge ausführen könnte und die Lage dadurch wieder eskalieren könnte.

Vereitelte Messerattacke in Samaria

An der Tapuach Kreuzung in Samaria haben israelische Grenzschutz-Polizisten gestern Vormittag eine Messerattacke verhindern können. Grenzschutz-Polizisten wurde auf einen jungen Araber aufmerksam, der ihren Verdacht erregte, und folgten ihm. Ein Polizist sah die Verfolgung und versperrte mit seinem Einsatzwagen den Weg des Verdächtigen. Dieser zog daraufhin ein Messer hervor und versuchte, die Tür des Polizeiwagens zu öffnen, um den Polizisten anzugreifen. Der Polizist schoss auf den Angreifer, der dadurch schwer verletzt wurde.

Der Terrorist wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus nach Petach Tikva gebracht.

Tapuach Kreuzung, kurz nach dem vereitelten Angriff.

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