Guten Morgen liebe Leser!
Haben wir tatsächlich Mitte Juni? Als ich heute früh auf meinem Weg zur Redaktion über den Markt ging, dachte ich plötzlich an meine Jacke, die ich schon vor einiger Zeit genau hinten in den Schrank versteckt hatte. Denn es war recht kühl und bewölkt. Ich gebe zu, dass 17 Grad nicht unbedingt kalt sind, aber für Mitte Juni empfinde ich es als so. Der heutige Wetterbericht ist alles andere als langweilig. Außer in Eilat, dort ist weiterhin Sommer mit heißen 37 Grad Das heutige Titelbild stammt aus den Bergen von Eilat. Eine beeindruckende Landschaft.
Hier ist das Wetter für heute in Israel:
Teilweise bewölkt mit gelegentlichen Regenschauern im Norden und Zentrum des Landes. Die Temperaturen gehen noch etwas zurück und werden unter dem Durchschnitt für die Jahreszeit liegen. Gefahr von Blitzfluten in der Judäischen Wüste und am Toten Meer. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 24 Grad, Tel Aviv 26 Grad, Haifa 26 Grad, Tiberias am See Genezareth 32 Grad, am Toten Meer 35 Grad, Beersheva 31 Grad, Eilat am Roten Meer 37 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist unverändert und liegt jbei -213.50 m unter dem Meeresspiegel.
Die “gelegentlichen” Regenschauer hat es im Norden schon gegeben. Und auch aus Tel Aviv wurden vor kurzer Zeit recht starke Regenfälle gemeldet. Bitte nicht vergessen, wir befinden uns mitten in Juni, nur wenige Tage vor dem Sommeranfang.
Regen in Tel Aviv, heute früh
Außer dem eigenartigen Wetter wird bei uns seit heute in aller Frühe fast nur über das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Diktator aus Nordkorea Kim Jong Un gesprochen. So als würde es sich dabei um die beiden wichtigsten Männer der Welt handeln. Bezüglich Trump mag das ja stimmen, aber Kim Jong Un? Wenn man sich so die Bilder von dem Treffen anschaut, scheint ihm dieses Theater zu gefallen. Und was hat das jetzt mit uns hier in Israel zu tun? Eigentlich eine ganze Menge, denn es ist Nordkorea, das Terror-Organisationen wie die Hisbollah und die Hamas direkt unterstützt und den Iranern seine Nuklear-Technologie verkaufte. Schon in den 60er Jahren wurden Terroristen der Fatah in Nordkorea trainiert. Daher ist dieses Treffen zwischen Trump und Kim Jong Un so wichtig für uns.
Gestern erzählte ich Ihnen von dem geplanten Drachenbau-Workshop für die Kinder in Sderot und der Umgebung. Daher möchte ich Ihnen heute ein paar Bilder von diesem Ereignis zeigen:
Gestern in Sderot, „Drachen des Lebens“ anstatt „Drachen des Todes“
Ich hoffe sehr, dass auch die Kinder in Gaza den Drachen bald wieder als Spielzeug ansehen werden. Der Schaden, den die Feuerdrachen bis jetzt angerichtet haben, ist unermesslich groß.
Und nun wünsche ich Ihnen einen angenehmen und friedlichen Dienstag. Machen Sie es gut.
Shalom aus Jerusalem!
Dov




