Bei einem Mann, der am Ostersonntag in Berlin Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, handelt es sich um einen Israeli. Wie der Tagesspiegel berichtete, sei bei der Leiche aus der Ruine der Franziskaner-Klosterkirche ein entsprechender Reisepass gefunden worden. Der Reisepass gehöre einem 22-jährigen israelischen Staatsbürger. Auf Grund massiver Gesichtsverletzungen war es der Polizei anfangs nicht möglich, die Identität der Leiche mit dem Passfoto abzugleichen.
Der Tote war am Sonntagmorgen in der Ruine der Franziskaner-Klosterkirche unweit des Alexanderplatzes in Berlin gefunden worden. Die Obduktion ergab, dass der Mann einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel, und schwerste Kopfverletzungen aufwies.
Bisher hatte die Polizei keine Informationen über das Opfer veröffentlicht, nicht einmal das Alter wurde genannt. Nun bestätigte ein Polizeisprecher dem Tagesspiegel am Mittwoch, dass die Ermittler in den Hosentaschen der Leiche den Reisepass gefunden hätten
Am selben Tag sind auch zwei weitere israelische Reisende gestorben. Ein zwölfjähriges Mädchen fiel in Thailand von einem brennenden Boot und ein israelischer Tourist fiel bei Machu Picchu in Peru von einer Landerampe in den Bergen.




