Das jüdische Jahr neigt sich dem Ende zu. Mit Rosch Haschana beginnt in Israel eine besondere Zeit, die den Alltag des ganzen Landes prägt. Familien kommen zusammen, es wird gemeinsam gegessen und gefeiert, während Jom Kippur wenige Tage später das öffentliche Leben nahezu vollständig zum Stillstand bringt. Danach folgen Sukkot und schließlich Simchat Tora.
Doch seit dem 7. Oktober hat gerade Simchat Tora für Israelis eine zusätzliche, schmerzliche Bedeutung. Aviel Schneider und Dov Eilon erinnern daran, wie sehr das Land nach dem Terrorangriff zusammengerückt war – und wie viel von diesem Zusammenhalt inzwischen wieder verloren gegangen ist.
Im Gespräch geht es deshalb nicht nur um jüdische Feiertage und Traditionen, sondern auch um die Stimmung in der israelischen Gesellschaft. Politische Auseinandersetzungen und die bevorstehenden Wahlen verschärfen erneut die Gegensätze. Kann die Zeit der hohen Feiertage dazu beitragen, dass Israelis wieder stärker aufeinander zugehen?
Aviel und Dov sprechen über Familie und Festessen, religiöse und säkulare Israelis, die besondere Atmosphäre dieser Wochen und darüber, was sie sich für das neue jüdische Jahr wünschen: ruhige Feiertage ohne Krieg und Angriffe, mehr Versöhnung und vor allem wieder mehr Zusammenhalt im Land.
Hier die neue Folge unseres Israel-Heute-Videopodcasts:
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