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Danon: UNO trägt zur Verbreitung falscher Behauptungen über als Journalisten bezeichnete Terroristen bei

„Gegen Israel wird eine Behauptung erhoben. Die UNO wiederholt sie, die Welt verurteilt Israel, und dann kommt die Wahrheit ans Licht“, sagte der israelische Botschafter vor dem UN-Sicherheitsrat. „Keine Entschuldigung, keine Korrektur, kein Widerruf.“

Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Danny Danon, spricht während einer Sitzung im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York City am 20. März 2025. Foto: Liri Agami/Flash90

(JNS) Während das Committee to Protect Journalists seine Datenbank vollständig überprüft, nachdem die Hamas und der Palästinensische Islamische Dschihad einige der dort als getötete Journalisten aufgeführten Personen als Mitglieder ihrer Terrororganisationen identifiziert hatten, erklärte Israels UN-Botschafter Danny Danon, dass die fälschliche Einstufung von Terroristen als Journalisten Teil eines umfassenderen Musters sei: Die Vereinten Nationen übernähmen Anschuldigungen gegen Israel, ohne sie ausreichend zu überprüfen.

„Gegen Israel wird eine Behauptung erhoben. Die UNO wiederholt sie, die Welt verurteilt Israel, und dann kommt die Wahrheit ans Licht“, sagte Danon am Montag während der monatlichen Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum israelisch-palästinensischen Dossier. „Keine Entschuldigung, keine Korrektur, kein Widerruf. Man geht einfach zur Tagesordnung über. Israel wird das nicht tun.“

Dabei hielt Danon ein Foto von Mohammed Naser Abu Huwaidi hoch, der Ende 2023 im Gazastreifen getötet wurde. Er wies darauf hin, dass Audrey Azoulay, Generaldirektorin der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), seinen Tod öffentlich verurteilt und ihn dabei als Journalisten bezeichnet hatte. Anfang dieses Jahres führte der Palästinensische Islamische Dschihad Abu Huwaidi jedoch als eines seiner im Krieg getöteten Mitglieder auf.

„Die Verurteilung durch die UNESCO erfolgte öffentlich. Ihre Korrektur? Fehlt bis heute“, sagte Danon.


Danon kritisierte zudem den New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani, der vergangene Woche in einer Rede erklärt hatte, Israel habe den Al-Jazeera-Journalisten Ahmed Wishah getötet. Unter Verweis auf bereits veröffentlichtes Bildmaterial sagte Danon, Wishah sei „bewaffnet auf den Straßen des Gazastreifens“ gewesen und bezeichnete ihn als „Scharfschützen im militärischen Flügel der Hamas“. Israel veröffentlichte Videoaufnahmen und Fotos, die nach eigenen Angaben Wishah als Hamas-Terroristen im Einsatz zeigen.

„Das ist das Muster“, sagte der israelische Botschafter. „Die Hamas stellt eine Behauptung auf, das NGO-Netzwerk wiederholt sie, ein UN-Bericht versieht sie mit einem Gütesiegel, die Weltmedien verbreiten sie, und Israel wird verurteilt, noch bevor die Fakten überhaupt überprüft werden.“

Danon verwies außerdem auf den israelischen Angriff vom Oktober 2024, bei dem Mohammed Abu Itiwi, ein Mitarbeiter des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), getötet wurde. Damals bezeichnete UN-Generalsekretär António Guterres Abu Itiwi als „einen weiteren unserer UNRWA-Kollegen“.

„Aber wer war dieser Kollege?“, fragte Danon. „Ein Hamas-Nukhba-Kommandeur. Ein Terrorist, der am Massaker vom 7. Oktober in der Nähe von Re’im beteiligt war. UNRWA-Mitarbeiter oder Terrorist? Wieder einmal überlasse ich Ihnen die Antwort.“

Siehe auch: Studie: Die meisten getöteten „Journalisten“ aus Gaza hatten Verbindungen zum Terrorismus

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Patrick Callahan

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