Im Beisein hochrangiger Persönlichkeiten aus der Kulturwelt wurde bei einer feierlichen Abendveranstaltung das „Samaria-Theater“ – das erste Repertoiretheater in Judäa und Samaria – eröffnet. Der Leiter des Regionalrats Samaria, Yossi Dagan, erklärte: „Wir konsumieren Kultur und schaffen sie mit Stolz. Samaria wird zur Kulturhauptstadt des Staates Israel!“ Der Vorsitzende des Rats für Kultur und Kunst, Chaim Perluk, ergänzte: „Die Gründung des Theaters ist ein bedeutender Schritt zur Stärkung der Siedlungen.“
Am gestrigen Abend wurde feierlich das Samaria-Theater eingeweiht, das erste Repertoiretheater in Judäa und Samaria. Die Veranstaltung wurde vom Schriftsteller und Medienexperten Shai Golden moderiert. Anwesend waren zahlreiche hochrangige Vertreter der israelischen Kultur- und Theaterszene, darunter der Vorsitzende des Israelischen Rats für Kultur und Kunst, Chaim Perluk, der künstlerische Leiter des Theaters, der Schauspieler und künstlerische Leiter Nathan Ravitz, der Vorsitzende des Shazar-Zentrums und israelische Held Avigdor Kahalani, der Geschäftsführer des Orna-Porat-Theaters und ehemalige Geschäftsführer des Kammertheaters Ran Guetta, der Geschäftsführer des Be’er Scheva Orchesters Yair Nagid, der Geschäftsführer des Al-Mughrabija Orchesters Max Abutbul, der Sänger und Musiker David D’Or, der Schriftsteller und Dramatiker Dr. Ido Netanjahu, der Schauspieler Dani Schteg, die Schauspieler und Moderatoren Oded Menasche und Eden Harel, der Journalist und Schauspieler Shai Goldstein sowie viele weitere.
Im Laufe des Abends wurde die Premiere des Stücks „Mas’ei Ge’ula“ (Die Reisen der Erlösung) aufgeführt – eine besondere Produktion, die Theater und Musik vereint. Das Stück, geschrieben und inszeniert von Roi Malka, wurde in Zusammenarbeit mit dem andalusischen Orchester „Al-Mughrabija“ aus Ma’alot-Tarschicha aufgeführt, das erstmals seit Beginn des Krieges wieder aktiv ist.
Der künstlerische Leiter des Theaters ist der Schauspieler Nathan Ravitz, die Theaterleitung übernimmt Chatuna Kipnis. Hadass Arnerich vom Samaria-Kulturzentrum ist ebenfalls an der Leitung des Theaters beteiligt.

Yossi Dagan, Leiter des Regionalrats Samaria und Vorsitzender des Theaters, sprach das feierliche Segensgebet „Schehechejanu“, woraufhin das Publikum mit „Amen“ antwortete. In seiner Rede wandte er sich an die Anwesenden und fragte: „Hört ihr dieses Geräusch? Das ist eine weitere Glasdecke, die zerbricht. Dies ist ein Festtag – nicht nur für uns, sondern für Millionen Bürger des Staates Israel, die von nun an von hochwertiger und vielfältiger Kultur profitieren werden.“
Dagan fügte hinzu: „Samaria wird zur Kulturhauptstadt des Staates Israel. Die Eröffnung des Samaria-Theaters ist nicht nur ein bedeutendes Ereignis für die Siedler, sondern ein freudiger und historischer Tag für Millionen von Bürgern im ganzen Land, die sich in der Kulturszene bisher ausgeschlossen fühlten. Wir sind hier mit Stolz – nicht nur als Konsumenten von Kultur, sondern als deren Schöpfer. Mit Liebe zum Land, Verbundenheit zur Tradition und einem Geist der Einheit brechen wir zu einem neuen Weg auf, der die Stimme Samarias auf alle Bühnen des Landes bringen wird.“
Der Minister für Kultur und Sport, Miki Zoar, sandte eine Videobotschaft, in der er sagte: „Die erste Aufführung im Samaria-Theater – was für eine Freude, Stolz und Begeisterung! Wir haben hart gearbeitet, die Mitarbeiter des Ministeriums für Kultur und Sport und ich, um die Gründung dieses Theaters zu ermöglichen. Ich bin glücklich, dass es nun geschieht und sich entwickelt. Wir tun alles, damit dieses wichtige Projekt weiter wächst – zum Wohle des Landes Israel.“
Der Vorsitzende des Rats für Kultur und Kunst, Chaim Perluk, ergänzte: „Die Errichtung kultureller Ankerinstitutionen in Judäa und Samaria ist eine nationale Aufgabe. Das Samaria-Theater ist Teil der Vision zur Stärkung der Siedlungen – nicht nur demografisch, sondern auch kulturell. Es wird die Geschichte, die Tradition und die israelische Kultur präsentieren und diese Botschaft in alle Teile des Landes tragen.“
Avigdor Kahalani, Vorsitzender des Shazar-Zentrums, sagte: „Die Kultur gehört euch – das ist ein bedeutender Schritt zur Vertiefung der Wurzeln in Judäa und Samaria. Es gibt nichts Vergleichbares in diesem Land wie die Hingabe und die Heimatliebe der Bewohner Samarias, und ich bin stolz, an diesem historischen Tag hier zu sein.“
Der künstlerische Leiter des Theaters, Nathan Ravitz, sagte: „Samaria ist ein Ort mit einer gewaltigen Geschichte, die noch nie auf den Bühnen erzählt wurde. Wir sind hier, um diese Stimmen, dieses Erbe und den wahren israelischen Geist ins Rampenlicht zu rücken.“
Chatuna Kipnis, die Theaterleiterin, erklärte: „Wir stehen hier mit einer echten Mission – ein jüdisches Theater in Eretz Israel, in Samaria, ein führendes professionelles Theater. Ich empfinde es als ein enormes Privileg, Teil seiner Gründung zu sein.“
Dr. Ido Netanjahu begrüßte das Vorhaben und sagte: „Ich halte diese Initiative für äußerst wertvoll – es ist immer ein Segen, wenn ein neues Theater in Eretz Israel entsteht.“
Der Schauspieler Dani Schteg fügte hinzu: „Ein jüdisches Theater in Samaria mit jüdischen Inhalten, das offiziell von der israelischen Regierung anerkannt ist – das ist ein enormer Schritt nach vorne, vielleicht sogar in Richtung Erlösung.“
Der Medienexperte Shai Golden fasste zusammen: „Dies ist ein äußerst bedeutsamer Moment – nicht nur für Samaria, sondern für ganz Israel. Die Geschichten, die dieser Ort erzählen kann und das Publikum hören möchte, werden endlich auf die Bühne gebracht.“




