Matan Katzman hat selbst in Gaza gekämpft und widerspricht allen Gräueltaten-Vorwürfen.
Matan Katzman ist in Eile. Nach dem Besuch in der Israel Heute-Redaktion hat er einen Termin beim Radio. Der Infanterie-Reserveoffizier im Rang eines Captains ist derzeit ein gefragter Mann: Er hat selbst in Gaza gekämpft und widerspricht öffentlich den Soldaten der Organisation „Das Schweigen brechen“ („Breaking the Silence“), die Gräueltaten während der israelischen Militäroffensive schildern und die von Medien in aller Welt nur allzu gerne zitiert werden. „Das Hauptproblem ist, dass die anonym arbeiten“, macht Katzman deutlich, „niemand weiß, wer diese Berichte verfasst hat, wo und wie das geschehen sein soll.“ Außerdem fehle jeglicher Kontext, die Berichte über angebliche Kriegsverbrechen zeigten einen isolierten kleinen Ausschnitt dessen, was tatsächlich in Gaza passiert sei.
Die Leute von „Das Schweigen brechen“ verschwiegen, was die Hamas sei und tue, unterstreicht Katzman vor der Kamera von Israel Heute-TV. Sie erwähnten mit keinem Wort die Scharfschützen der Islamisten, den Raketenbeschuss, die Terror-Tunnel. „Einige meiner Freunde und auch ich selbst waren geschockt über ihre Darstellung. Uns war klar: Diese Berichte geben nicht wieder, was tatsächlich passiert ist und was wir mit unseren eigenen Augen gesehen haben.“
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