„Wir haben nicht die Absicht, die Juden ins Meer zu werfen“

In der Debatte um das international umstrittene Regulierungsgesetz für das biblische Kernland Judäa und Samaria hat sich ein angesehener Scheich aus dem betroffenen Gebiet zu Wort gemeldet. Israel-Heute-Gespräch mit Scheich Abu Khalil al Tamimi.

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Bild: Scheich Tamimi (links) auf der 14. Jerusalem Konferenz (Yonatan Sindel/Flash90)

In der Debatte um das international umstrittene Regulierungsgesetz für das biblische Kernland Judäa und Samaria hat sich ein angesehener Scheich aus dem betroffenen Gebiet zu Wort gemeldet. Was der Salafist zu sagen hat, passt so gar nicht zur vorgefassten Meinung des Westens. „Eine Zweistaatenlösung macht keinen Sinn. Wir wollen unter israelischer und gleichberechtigter Demokratie in Palästina leben“, fordert Scheich Abu Khalil al Tamimi im Interview mit Israel Heute-Chefredakteur Aviel Schneider. Tamimi ist geistlicher Führer der Salafisten und Mitglied des islamischen Scharia-Gerichtshofes in den Palästinensergebieten. „Palästinenser haben Angst davor, die Wahrheit und ihre Gefühle vor der Kamera auszusprechen“, sagt er.

Israel Heute: Erfahren Sie innerhalb der palästinensischen Bevölkerung Unterstützung?

Tamimi: Ja. Die große Mehrheit will in einem Staat mit Juden unter demokratischer Herrschaft zusammenleben. Selbst wenn ich mit palästinensischen Extremisten rede, höre ich diesen Tenor. Sogar der Koran spricht davon, dass eines Tages die Juden in der letzten Phase des Weltdaseins ins Heilige Land einkehren werden. Glauben Sie mir, viele Palästinenser sagen mir, dass ein Leben in Israel viel besser sei als in den Autonomiegebieten und arabischen Ländern. Die Hamas aber wird keinen Kompromiss mit Israel dulden…

Die Zweistaatenlösung ist also out?

Eine Zweistaatenlösung ist für beide Völker einfach nicht möglich, das macht keinen Sinn in unserer Zeit, erst recht nicht im Heiligen Land. Daher ist die Einstaatenlösung die einzige Friedenschance für beide Völker. Das weiß auch Palästinenserchef Mahmud Abbas, aber der wird von internationalen Mächten gezwungen, die Zweistaatenlösung zu befürworten…

Den vollständigen Artikel finden Sie in der März-Ausgabe von Israel Heute!

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