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Will Washington Israel bestrafen?

Obwohl sie dies öffentlich nicht zugeben will, scheint die US-Regierung mit Benjamin Netanjahus Wiederwahl unzufrieden zu sein. Drei Tage mussten erst vergehen, bis Obama den Wahlsieger in Israel angerufen und ihm gratuliert hat. Amerikanischen Medien zufolge sieht es so aus, als ob Obama Netanjahu für dessen Wahlsieg bestrafen will. Die amerikanische Zeitung New York Times schreibt, dass sich die US-Regierung in Washington derzeit darüber berät, den palästinensischen Forderungen Nachdruck zu verleihen und die Resolution des UN-Sicherheitsrates zu unterstützen, welche die Grenzen des Palästinenserstaates von 1967 festlegen. Aus diversen Meldungen geht hervor, dass US-Präsident Barack Obama mit Netanjahus Einstellung, keinen Palästinenserstaat an der Seite Israels zu dulden, sehr unzufrieden ist.

Obwohl sie dies öffentlich nicht zugeben will, scheint die US-Regierung mit Benjamin Netanjahus Wiederwahl unzufrieden zu sein. Drei Tage mussten erst vergehen, bis Obama den Wahlsieger in Israel angerufen und ihm gratuliert hat. Zunächst hat lediglich der amerikanische Staatssekretär John Kerry Netanjahu im Telefongespräch zum Wahlsieg gratuliert.

Amerikanischen Medien zufolge sieht es so aus, als ob Obama Netanjahu für dessen Wahlsieg bestrafen will. Die amerikanische Zeitung New York Times schreibt, dass sich die US-Regierung in Washington derzeit darüber berät, den palästinensischen Forderungen Nachdruck zu verleihen und die Resolution des UN-Sicherheitsrates zu unterstützen, welche die Grenzen des Palästinenserstaates von 1967 festlegen. Aus diversen Meldungen geht hervor, dass US-Präsident Barack Obama mit Netanjahus Einstellung, keinen Palästinenserstaat an der Seite Israels zu dulden, sehr unzufrieden ist.

Auch Netanjahus Panikmache während der Wahlen, „die Araber stürmen zu den Urnen und stürzen seine Regierung“, hat in Washington Missstimmungen erzeugt. Obwohl neben den verärgerten Tönen aus dem Weißen Haus die engen Beziehungen zwischen Israel und den USA gelobt werden, spürt man in Jerusalem sehr wohl die Kritik hinter den Kulissen. Hochrangige Beamte um Obama haben durchblicken lassen, dass Obama über Netanjahu verärgert ist, weil dieser vor den Wahlen die Zweistaatenlösung aufgegeben hat. Aber gerade deswegen wurde Netanjahu zum vierten Mal zum Ministerpräsidenten Israels gewählt.

Israel wünscht sich einen politischen Horizont im Nahen Osten, und wenn dieser in der Ferne nicht zu sehen ist, kann man deswegen Israel keine Vorwürfe machen.

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Patrick Callahan

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