Wieder Raketen aus dem Gazastreifen

Die ersehnte Ruhe im Süden des Landes wurde heute am frühen Morgen erneut gestört, als im Landkreis Sdot Negev die Sirenen ertönten. Es wurden zwei Raketenabschüsse aus dem Gazastreifen in Richtung Israel registriert.

Wieder Raketen aus dem Gazastreifen
Hadas Parush/Flash90

Die ersehnte Ruhe im Süden des Landes wurde heute am frühen Morgen erneut gestört, als im Landkreis Sdot Negev die Sirenen ertönten. Es wurden zwei Raketenabschüsse aus dem Gazastreifen in Richtung Israel registriert. Die Raketen scheinen auf offenes Gelände gefallen zu sein.

Zuvor hatte die israelische Luftwaffe in der Nacht auf mehrere Sprengstoff-Ballons reagiert, die zu einigen Bränden im Landkreis Eshkol geführt hatten. Es wurden Terror-Einrichtungen der Hamas im nördlichen Gazastreifen angegriffen. Verletzte hat es bei den Vorfällen nicht gegeben. Die israelische Armee verurteilte die Versuche der Terroristen, israelischen Bürgern Schaden zuzufügen. Man werde auch weiterhin gegen diese Terrorversuche vorgehen. Die Hamas sei verantwortlich für alle Aktivitäten in dem von ihr kontrollierten Gazastreifen.

Bereits am Sonntag wurde eine Rakete aus dem Gazastreifen abgeschossen. Sie landete im Meer vor einer Stadt im Süden des Landes. Israel sah in diesem Falle von einer Reaktion ab, um nicht unnötig in eine neue Konfrontation hineingerissen zu werden. Auf israelischer Seite beschuldigt man den Islamischen Jihad, die Bemühungen für Ruhe im Süden zu stören. Besonders jetzt, vor dem israelischen Unabhängigkeitstag und dem anstehenden Eurovisions-Wettbewerb, der zahlreiche Touristen aus dem Ausland nach Tel Aviv zieht, befürchtet man eine Eskalation der Lage. Aus dem Gazastreifen wurden bereits Warnungen vor “versehentlich” abgefeuerten Raketen auf Israel vernommen.

Gestern gab die israelische Armee bekannt, dass sie mehrere Iron Dome – Raketenabwehrsysteme im Zentrum des Landes aufgestellt habe, um sich vor möglichen Raketenangriffen schützen zu können.

Archivbild: Rauch nach dem Fall einer Rakete im Süden Israels (Foto: Hadas Parush/Flash90)

Kommentare:

Nur Mitglieder können Kommentare lesen und schreiben.