MitgliederWasser, Himmel und Hoffnung

In der hebräischen Sprache gibt es eine geistliche Verbindung zwischen Wasser und Hoffnung, die besonders im biblischen Urtext ersichtlich ist.

von Aviel Schneider |
Emek Tal Foto: Anat Hermony/Flash90

Die Hoffnung auf Niederschläge war zur biblischen Zeit von existenzieller Bedeutung, denn Leben hängt vom Wasser ab. Ohne Wasser keine Landwirtschaft, keine Nahrung. Dies erklärt, weshalb Wasser zum Symbol und zum Gleichnis von Hoffnung wurde. Hoffnung erhält am Leben, und dieser Leitfaden prägt die Bibel, was schließlich im Neuen Testament mündet in „Jesus ist das lebendige Wasser“. Daher weisen hebräische Begriffe für Wasser, Quelle, Brunnen und Meer auf Hoffnung. Mayim (מים) heißt Wasser, und Hoffnung Tikwa (תקווה). Aus derselben Wortwurzel Tikwa leitet sich der biblische Begriff für das jüdische Taufbecken Mikwe (מקווה) für die rituelle Reinigung ab, was im Neuen Testament mit der Taufe und Wiedergeburt im gleichen Sinn fortgesetzt wird.

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