Drei Tote hatte es dort gegeben, sie gehörten alle zur Familie Dawabsche. Am Tatort fanden sich die hebräischen Schmierereien „Rache“ und „Lang lebe der König Messias“. Präsident Rivlin und andere hatten noch am selben Tag gesagt, man wisse, wer dafür verantwortlich sei. Rivlin zeigte sich betroffen, dass „einige meiner Leute … den Weg des Terrorismus gewählt“ hätten. Dieses Bekenntnis hat bei vielen Bürgern Empörung ausgelöst, weil es ihnen zu politisch korrekt und unterwürfig klang.
Die Ermittlungen blieben ergebnislos. Am 8. September war Verteidigungsminister Yaalon gefragt worden, ob es Fortschritte im Duma-Fall gäbe. Er sprach in Rätseln: „Wir wissen, wer es getan hat, aber wir haben Schwierigkeiten, Beweise zu finden. … Wir können zur Zeit niemanden strafrechtlich verfolgen, da wir um unsere Nachrichtenquellen fürchten.“ Zwei Tage später gab er bekannt, dass es „jüdische Inhaftierte“ gäbe, aber abgesehen davon, dass sie keine Siedler seien, konnte er keine sinnvollen Informationen geben. Die Aussagen von Yaalon sorgten für Verwirrung. Im Raum steht die Frage: Warum kann Israel, das immer sehr schnell...
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