Die Worte der Predigt des internationalen Führers der Muslimischen Bruderschaft klangen bitter. Gegen die Weihnachtsdekoration in seiner Heimatstadt Doha (Katar) wetterte Youssef Qaradawi und sprach damit sehr vielen anderen muslimischen Leitern und Gelehrten aus dem Herzen. Vehementer Widerstand und selbst Fatwas gegen Araber, die an christlichen Festen teilnehmen, sind nichts Neues. Es gibt sogar Fälle, wo Araber angeprangert werden, nur weil sie einem Christen „Frohes Fest“ gewünscht haben.
Es handelt sich hier um Fälle, die Teil einer breit angelegten Hasskampagne gegen Christen sind, vor allem im Nahen Osten.
Dieser Hass steht im direkten Widerspruch zu der muslimischen Behauptung, der Islam sei eine „Religion des Friedens“. Wir religiösen und ethnischen Minderheiten im Nahen Osten erfahren nichts als Feindseligkeit und Gewalt unter den Muslimen. Warum regt sich ein muslimischer Gelehrter über einen farbenfroh dekorierten Weihnachtsbaum auf, der Freude, Liebe und Frieden symbolisiert?
Im Gegensatz dazu gratulieren Christen Muslimen zu ihren islamischen Festen regelmäßig. Manche mögen sich dazu genötigt sehen, doch die meisten von uns wünschen...
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