Mit ihr bewarb sich zum ersten Mal ein messianischer Jude für das israelische Parlament, David Friedman (israel heute berichtete). Parteivorsitzender ist der religiöse Jude Avi Lipkin. Während der zweiwöchigen Wahlkampagne strahlten die israelischen Fernsehkanäle auch den 60-Sekunden-Clip der Bibelfraktionspartei aus. In seiner Wahlwerbung sprach Lipkin von einem strategischen Bund zwischen Juden und Christen, die gemeinsam an dieselben biblischen Verheißungen glauben und sich zusammen gegen den islamischen Terror weltweit verteidigen müssten. Zudem wolle sich die Partei für die christlich-messianische Minderheit einsetzen, die bisher keine Vertretung in der Knesset hatte. Ansonsten war keine Werbung der Partei zu sehen, nicht einmal in den messianischen Gemeinden.
Das Projekt war von vornherein zum Scheitern verurteilt, da die Partei nur auf die Stimmen arabischer Christen, messianischer Juden und teilweise russischer Einwanderer zählen konnte. Die arabischen Christen zählen um die 160.000 Einwohner (2,2 Prozent), die messianischen Juden 10.000 bis 15.000 und die Israelis sowjetischer Herkunft, die aufgrund von Mischehen gemäß jüdischem Halacha-Gesetz nicht als Juden gelten, sind 300.000 Menschen. Um in die Knesset zu kommen, hätte die Bibelpartei die...
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