UNO Generalsekretär traf Familien von Terroristen in Ramallah

UNO Generalsekretär Antonio Guterres, der sich zu einem viertägigen Besuch in Israel und den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde befindet, hat sich gestern Medienberichten zufolge in Ramallah mit Familien von in Israel inhaftierten Terroristen getroffen. Davor besuchte der das Grab von Jasser Arafat und legte einen Kranz nieder.

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Im Rahmen seines viertägigen Besuches in Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde, wurde UNO Generalsekretär Antonio Guterres gestern in Ramallah empfangen. Dort besuchte er das Grab von Jasser Arafat und legte einen Kranz nieder.

(Foto: Flash90)

Danach soll er sich am Abend einer Meldung der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA zufolge mit Familienangehörigen von in Israel inhaftierten Terroristen getroffen haben. Diese sollen ihn darum gebeten haben, für die Interessen der mehr als 6500 Häftlingen einzutreten, die sich in Israel in ständiger Gefahr befänden. Weiter meldete die Agentur, dass Guterres Verständnis für die Leiden der palästinensischen Häftlinge habe. Er soll den Familien gesagt haben: „Wir verstehen die Leiden der Häftlinge und arbeiten mit den betroffenen Parteien, um dem Leid ein Ende zu machen.“

Guterres am Grab von Arafat (Foto: Flash90)

Kurze Zeit später dementierte ein Sprecher der UNO die Meldung und sagte, dass sämtliche Zitate des Generalsekretärs erlogen seien. Der Sprecher bestätigte, dass sich Guterres mit einer Gruppe von Eltern von in Israel inhaftierten Häftlingen getroffen habe, die ihm eine Petition überreichten mit der Bitte, sich um ihr Anliegen zu kümmern.

Der Vorsitzende der Palästinensischen Gefangenenbehörde Issa Karka bat den Generalsekretär, für diese Angelegenheit eine Sondersitzung der Vereinten Nationen einzuberufen.

In Ramallah wurde Antonio Guterres vom Palästinensischen Ministerpräsidenten Rami Hamdallah empfangen

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