MitgliederTwitter und die palästinensischen Lügenbarone

Einige der Anschuldigungen sind so absurd, dass man sich wundert, wie jemand sie ernst nehmen könnte

von Eliane Müller |
Israelisch-arabische Studenten protestieren am 14. November 2019 an der Universität Tel Aviv gegen die Bombardierung des Gazastreifens. Foto: Tomer Neuberg/Flash90

Ein Kollege wies mich neulich auf einen interessanten palästinensischen Twitteraccount hin und regte an, ihn zu kommentieren. Ich öffnete den Link und sah mir den Inhalt genau an. Ab und zu musste ich sogar schmunzeln.

Manche Behauptungen auf dem pro-palästinensischen und anti-israelischen Portal sind so absurd, dass man sie unmöglich ernst nehmen kann. Ich würde fast sagen, dass ich geschockt war, als ich einige Texte und Bilder sah, die auf diesem Account gepostet werden, doch durch meine Erfahrung im Israel – Journalismus, vor allem in sozialen Medien, war das für mich nichts Neues. Täglich wird in diesem Konflikt die Wahrheit verdreht, manipuliert und schlichtweg gelogen.

Was mich jedoch jedes Mal erstaunt, ist die große Zahl derer, die diese offensichtlichen Propagandalügen glauben, ohne nachzudenken oder zu hinterfragen. Über vierzehntausend Twitterprofile folgen dem Account, der sehr aktiv vor allem Inhalte anderer Nutzer retweetet. Dabei kann man oft selbst ohne großen Aufwand hinter die Wahrheit der Posts kommen.

Mir fielen Bilder von zwei Jungen im Gazastreifen auf, die sich unter Tränen umarmen. Die Beschreibung des...

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