Tunesier spielt gegen Israeli

Israelische Sportler leiden bekanntlich darunter, dass die meisten moslemischen Sportler nicht gegen sie antreten wollen.

von Israel Heute Redaktion |
Malek Jaziri (rechts im Bild)
Malek Jaziri (rechts im Bild) muss hoch angerechnet werden, dass er gegen einen Israeli antritt.

Oft liegt der Grund für diese Unsportlichkeit darin, dass die moslemischen potentiellen Kontrahenten von ihren eigenen Behörden und Trainern unter Druck gesetzt werden. Umso erfreulicher ist es, wenn doch einmal, wie jetzt beim Tennisturnier in Istanbul, ein moslemischer Sportler gegen einen Israeli antritt.

Malek Jaziri aus Tunesien gewann das Match gegen Dudi Sela. Trotz der Niederlage ist man aus israelischer Sicht froh. Noch 2013 war Jaziri von seinem tunesischen Verband gezwungen worden, das Spiel gegen den Israeli Amir Weintraub abzusagen. Daraufhin war er vom internationalen Tennisverband (ITF) vom Davis-Cup ausgeschlossen worden. Diesmal kam es dazu nicht, und er wurde mit einem Sieg belohnt, über den er sich sehr freute. Seinem israelischen Gegner reichte er nach dem Spiel sogar die Hand.

 

 

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