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MitgliederStumm und dumm

Nur neun Autostunden von Jerusalem entfernt wird ein Völkermord verübt, und die Welt schaut schweigend zu.

Neujahr
Foto: Israel Heute

Aleppo. Syrien. In Israel haben Rabbiner die Ereignisse als einen Holocaust bezeichnet. Sie riefen im Dezember zum Gebet für die Menschen in Aleppo auf. Vor unseren Augen massakriert Baschar al-Assad mithilfe der Russen sein eigenes Volk, und die Welt unternimmt nichts.

 

Die Welt ist stumm und dumm. Sie hält den Mund und hat nichts aus der Geschichte gelernt. Wie oft brüsten wir uns damit, im modernen 21. Jahrhundert zu leben. Als ob wir heute bessere Menschen sind als die, die vor uns gelebt haben. Soziale Netzwerke beherrschen unser Leben, Facebook, Twitter, Instagram und WhatsApp. Alles ist blitzschnell verbreitet. Aber was nützt alle Technologie den Menschen in der Hölle von Aleppo? Wie syrische Kinder und unschuldige Menschen in Aleppo abgeschlachtet werden, können wir weltweit in Real Time auf unseren Smartphones sehen. Es piept auf unserem Handy, wieder sehen wir Fotos und Videos direkt aus der Hölle. Und die europäischen Regierungen bleiben stumm. Oder verlangt der himmlische Westen (so betrachten arabische Flüchtlinge Europa), dass Israel seinen Nachbarn in der syrischen Hölle beistehen soll?

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Patrick Callahan

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