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Sind Armeevolontäre Landesverräter?

Die Schweizer Militärpolizei hat vor zwei Jahren drei Bürger unter dem Verdacht des Landesverrats verhaftet. Die drei Rentner zwischen 65 und 75 Jahren sind nichtjüdische Freunde Israels. Sie hatten im Rahmen des Sar-El-Programms freiwillig in israelischen Armee-Stützpunkten gedient.

Die Schweizer Militärpolizei hat vor zwei Jahren drei Bürger unter dem Verdacht des Landesverrats verhaftet. Die drei Rentner zwischen 65 und 75 Jahren sind nichtjüdische Freunde Israels. Sie hatten im Rahmen des Sar-El-Programms freiwillig in israelischen Armee-Stützpunkten gedient. Dies stellt gemäß Artikel 9 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches Hochverrat dar. Die Höchststrafe beträgt 20 Jahre Gefängnis. Die meisten westlichen Länder haben derartige Gesetze, die ihren Bürgern verbieten, in ausländischen Militärs zu dienen.

Das Drama begann, nachdem einer der Freiwilligen von einer Schweizer Zeitung interviewt wurde. Der Artikel löste einen Sturm aus. Einige Leser verglichen die Volontäre bei der israelischen Armee sogar mit Leuten, die für den IS oder für Al Qaida kämpfen. Letzteren droht bei Rückkehr nach Europa die Festnahme. Viele Schweizer sind der Meinung, dass jemand, der das israelische Militär unterstützt, ebenso zu behandeln sei. Das Sar-El-Programm bietet Ausländern die Möglichkeit, die israelische Armee unmittelbar zu unterstützen. Die Freiwilligen müssen nicht jüdisch sein. Sie dienen nicht an der Waffe, sondern sind für logistische Tätigkeiten wie Putzen, Waschen und Verpacken zuständig. Seit Auflegung des Programms 1983 nahmen bereits mehr als 200.000 Freiwillige aus vielen Ländern teil. Sar-El empfängt jedes Jahr etwa 4000 Freiwillige, von denen 80 Prozent Juden und 20 Prozent Christen sind.

Es ist nun das erste Mal, dass einem solchen Aufenthalt in Israel bei der Rückkehr zu Hause juristische Konsequenzen folgen…

(Foto: Gershon Elinson/Flash90)

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen Februar-Ausgabe von Israel Heute!

Anmerkung: Ins Gefängnis kam am Ende niemand, wie Sie in der aktuellen Ausgabe von Israel Heute nachlesen können.

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Patrick Callahan

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