MitgliederSeite an Seite: Neue Richtlinien für nicht-jüdische Soldaten

Der Kampf zwischen Rabbinern, Generälen und Politikern über die Frage, wo nicht-jüdische Soldaten begraben werden sollen, nimmt eine dramatische Wende

von Arthur Schwartzman |
Soldat auf dem Soldatenfriedhof Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Israel identifiziert sich selbst als der jüdische Staat, und in der Tat ist er einzigartig. Die Einzigartigkeit Israels bringt jedoch ganz eigene Diskussionsthemen mit sich. Eine dieser Fragen hat mit der Bestattung nichtjüdischer IDF-Soldaten auf Soldatenfriedhöfen zu tun.

Erst kürzlich kündigte das Verteidigungsministerium eine Änderung in den Richtlinien an: Gefallene nichtjüdische IDF-Soldaten dürfen neben gefallenen jüdischen Soldaten begraben werden. Dies ist ein großer Schritt nach vorn, da es sich um eine neuartige Genehmigung handelt, die bisher aus religiösen Gründen nicht erlaubt war.

Gelegentlich tauchen Fälle auf, die in der israelischen Gesellschaft für Aufruhr sorgen und das Bewusstsein für das Thema schärfen. Ein solcher Fall ereignete sich im Jahr 2012. Bei der diesjährigen „Fahnen für die Gefallenen“-Zeremonie, bei der der Stabschef vor dem Gedenktag eine Fahne auf dem Grab des letzten Opfers der IDF, das auf dem Berg Herzl begraben wurde, platzierte der damalige Stabschef Benny Gantz die Fahne auf dem Grab von Oberstleutnant (Res.) Shlomo (Moni) Nitzani, einem israelischen Helden, der sechs Monate zuvor gestorben war. Aber in Wirklichkeit...

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