Schmuggelversuch am Kontrollpunkt Erez vereitelt

Die israelischen Behörden haben gestern am Kontrollpunkt Erez eine beeindruckende Menge an Waren sichergestellt, die in den Gazastreifen geschmuggelt werden sollten.

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Die israelischen Behörden haben gestern am Kontrollpunkt Erez eine beeindruckende Menge an Waren sichergestellt, die in den Gazastreifen geschmuggelt werden sollten. Wie das Verteidigungsministerium auf seiner Facebookseite mitteilte war dieser Fund selbst für die erfahrensten Beamten etwas besonderes.

Die beschlagnahmten Waren sollten über den Postweg geschmuggelt werden. In den vergangenen Wochen hatte es bereits mehrere Versuche gegeben, Waren über den Postweg in den Gazastreifen zu bringen, diese Versuche konnten aber von den Sicherheitsbehörden vereitelt werden.

Unter den gestern gefundenen Gegenständen befanden sich sehr viele elektronische Geräte, Sicherheitskameras, 14 kleine Drohnen und zahlreiche Bauteile für Drohnen und Modellflugzeuge, Ferngläser, Laser-Zielgeräte für Waffen, Kommunikationsausrüstungen und elektronische Bauteile, Waffenteile, Miniatur-Kameras und Go Pro-Kameras, Ausrüstung zur Satelliten-Kommunikation, Bewegungssensoren und noch vieles mehr.

Erst gestern wurde der von Israel kontrollierte Erez Kontrollpunkt an der nördlichen Grenze zum Gazastreifen erstmals seit neun Jahren für die Durchfahrt von Fahrzeugen mit Palästinensern freigegeben, nachdem ein dementsprechendes Abkommen zwischen dem in Ramallah befindlichen palästinensischen Ministerium für Zivilangelegenheiten und Israel unterzeichnet worden war. Heute werden am Kontrollpunkt 100 Lastwagen und Busse erwartet.

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