MitgliederRamadan unter Besatzung

Palästinenser, die den höchsten Feiertag des Islam auf ihre Art feiern wollten, erlebten einen überraschenden Mangel an Religionsfreiheit.

von Ryan Jones |
Es steht den Muslimen frei, nach israelischem Recht anzubeten. Nicht so sehr unter der Palästinensischen Autonomiebehörde. Foto: Sliman Khader/Flash90

In der ersten Juniwoche endete der den Muslimen heilige Monat Ramadan mit dem Feiertag Eid al-Fitr. Gewisse Beobachter suchten die Feierlichkeiten „unter israelischer Besatzung“ von denen in anderen Gegenden zu unterscheiden. Die Wahrheit ist banal: Die Feierlichkeiten zu Eid al-Fitr in den von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrollierten Gebieten unterschieden sich kaum von denen in Israels Nachbarländern, Syrien ausgenommen. Anders ausgedrückt: Die Tatsache, dass Israel Gebiete kontrolliert, die die Palästinenser beanspruchen, hat nahezu keinen Einfluss auf ihre Möglichkeiten, das Fastenbrechen zu gestalten. Unsere Fotoserie veranschaulicht dies.

 

 

 

 

 

Was die Palästinenser daran hinderte, Eid al-Fitr in ruhiger Atmosphäre und vollkommener Religionsfreiheit zu feiern, war brutales Vorgehen der Autonomiepolizei. Eid al-Fitr kann nach islamischem Recht erst beginnen, wenn die zuständige religiöse Behörde den Schawwal-Halbmond identifiziert hat. Der von der PA ernannte Mufti von Jerusalem konnte jedoch an dem Tag, an dem das Ende des Ramadan erwartet wurde, den Halbmond nicht erkennen und verschob Eid al-Fitr um einen Tag. Das gleiche geschah in Jordanien, Ägypten und Syrien. In...

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