MitgliederPolitisches Patt: Eine messianische Sicht der Dinge

von Arthur Schwartzman

Der Staat Israel befindet sich momentan an einer Weggabelung und dies eigentlich schon seit Beginn des Jahres.

Foto: Hadas Parush/Flash90

Die Spieler im politischen Sandkasten haben alle keine Lust mehr. Netanjahu will ohne seine Freunde nicht spielen, Gantz will spielen, aber nur, wenn Netanjahu verspricht, keine Regeln aufzustellen, die ihn unverwundbar machen, und Lieberman ist noch unschlüssig, welchen Kandidaten er denn nun mehr ablehnt.

Nachdem wir Wähler unsere Stimmen abgegeben haben, bleibt uns nichts anderes übrig, als auf unsere Volksvertreter in der Knesset zu warten, die alles schon irgendwie auf die Reihe bringen werden. Als Gäubige jedoch und Nachfolger Christi sollten wir etwas unternehmen, und zwar in Form von Gebet für unsere Regierenden, wer immer sie auch letztendlich sein werden. Wir haben noch schon zwei Mal unsere Pflicht als Bürger getan und wir müssen uns eingestehen, dass es keinen perfekten Kandidaten gibt und man den ein oder anderen Kompromiss eingehen musste.

Man darf nicht vergessen, dass die zwei größten Parteien, Likud und Blau-Weiß, säkular-liberale Parteien sind und auch für Dinge stehen, die Nachfolger Jesu nie unterstützen würden. Christliche Parteien sind klein, erhalten gerade einmal ein paar tausend Stimmen, vor allem aus arabischen Dörfern. Religiöse...

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