Palästinensische Führer kündigen nationalen Koller an

Diesen Film kenne ich schon. Ich sehe ihn wöchentlich bei mir zu Hause bei meinen Kindern.

Palästinensische Führer kündigen nationalen Koller an
Wisam Hashlamoun/Flash90

(Foto: Mein Sohn Yonatan, protestiert friedlich gegen meine Entscheidung, die PlayStation abzuschalten. Ja, das war eine Satire. Der Rest des Artikels ist es aber nicht.)

 

Palästinensische Führer sagen uns immer wieder, dass sie ein friedenssuchendes Volk sind, aber ihre Verkündigungen und Handlungen, zeigen das Gegenteil.

Zweifellos war die Entscheidung der Trump Regierung letzte Woche, jüdische Siedlungen nicht mehr als illegal zu betrachten und damit die bisherige US-Außenpolitik zu diesem Thema zu revidieren, ein großer Schlag für die palästinensische nationalistische Sache.

Dennoch würde ein wirklich friedliebendes Volk nicht mit einem nationalen und gewaltsamen Wutanfall reagieren.

Aber die Palästinensische Autonomiebehörde hat, wie ein bockiges Kleinkind, genau das öffentlich angekündigt, wenn Washington nicht sofort die Erklärung zurücknimmt und die Geschichte, die Juden hätten keine Vergangenheit und darum auch kein Recht in Samaria und Judäa, erneut bestätigt.

Die palästinensischen Fraktionen, die die PLO bilden, einschließlich der Fatah Fraktion des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas haben für den heutigen Tag einen „Tag des Zorns“ gegen Israel und USA als Antwort auf Trumps Entscheidung angekündigt.

Einer der obersten Offiziellen der PLO hatte behauptet, dass an diesem Tag des Zorns „friedliche Proteste gegen die Besetzung und ihre Siedler“ stattfinden werden. Wenn Sie jetzt allerdings denken, dass der Begriff „Zorn“ und die Beschreibung „friedlich“, sich gegenseitig ausschließt, dann haben Sie recht.

Ein weiterer hoher Offizieller der PLO, Jamal Mouhsein, erklärte zudem der Tazpit Nachrichtenagentur, dass der Tag des Zorns (welcher sich wiederholen wird) ein Vorlauf einer weiteren Intifada oder eines Terroraufstandes sein könnte. Er sagte, dass diejenigen, die an den heutigen Protesten teilnehmen werden, dazu aufgerufen wurden „populären Widerstand“ zu leisten. Dies ist ein gängiger Ausdruck dafür, dass jede Form von Gewalt mit Ausnahme der Verwendung von Schusswaffen und Sprengstoffen (denken Sie an Messerstechereien oder Fahrzeugterror) verwendet wird.

Als Vater von kleinen Kindern bin ich mit dieser Taktik vertraut.

Nur als zu oft reagiert eines von ihnen auf ein „Nein“ mit extremer Unzufriedenheit mir oder meiner Frau gegenüber. Oder wir haben, wie Trump, etwas in der Familienpolitik geändert, was nicht zu ihrem Interesse entsprach. Was auch immer die Umstände sein mögen, die Kinder reagieren darauf mit einem Feldzug kleiner, aber immer wiederkehrender Ärgernisse, um uns Eltern an den Rand unserer Geduld zu bringen und mit dem Ziel, uns zur “Vernunft zu bringen” und den Forderungen des Kindes nachzugeben. Genau wie die Palästinenser, achtet das Kind jedoch in der Regel darauf, nicht die Grenze zu überschreiten, die in einem vollständigen Streit ausarten würde, da es genau weiß, dass es in dem Falle „keine Chance“ haben würde.

Um ehrlich zu sein, manchmal funktioniert die Taktik auch. Wir sind müde und haben teilweise einfach keine Geduld mehr diese immer wiederkehrenden Tage des Zorns im Haushalt mitzumachen. Aber eins ist sicher – sie führen nie zum Frieden. Jedenfalls sind meine Kinder ehrlich genug und geben zu, dass das auch nicht ihr Ziel ist.

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