Seit mehr als einer Woche operiert die israelische Armee an der Grenze zum Libanon im Rahmen der Operation „Nördliches Schild“, um Angriffstunnel der Hisbollah ausfindig und unbrauchbar zu machen. Gestern wurde bereits der dritte Tunnel entdeckt, der, wie die ersten beiden Tunnel, unter israelisches Staatsgebiet reicht.
(Foto: IDF)
In einer öffentlichen Erklärung berichtete die israelische Armee, dass der Tunnel, wie die anderen auch, mit Sprengfallen versehen wurde. Jeder, der den Tunnel von libanesischer Seite aus betrete, begebe sich in Lebensgefahr. Die Armee sieht in der libanesischen Regierung für das Graben der Tunnel verantwortlich und seiht darin einen schweren Verstoß gegen die UN-Resolution 1701 und eine Verletzung der Souveränität Israels.
Gestern stattete Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Soldaten an der nördlichen Grenze einen Besuch ab und informierte sich über den Fortschritt der Operation (Foto). Er lobte die Soldaten für ihren Einsatz. „Ich bin sehr beeindruckt von der Stimmung hier, es gibt Ergebnisse, wir haben jetzt den dritten Tunnel gefunden, aber was am meisten beeindruckt ist, die Vorbereitung, die es hier gibt, mental und materiell, für eine scharfe Reaktion für den Fall, dass die Hisbollah den großen Fehler machen sollte, zu entscheiden, uns zu schaden oder sich gegen unsere Aktionen zu widersetzen.“

Weiter erklärte er, dass die Operation sorgfältig geplant worden sei und man von den Tunnelgrabungen der Terror-Organisation wusste, dies aber nicht nach draußen gesickert sei. Die Operation würde nach Plan laufen, man sei aber auch auf unerwartete Ereignisse vorbereitet.




