Nobelpreis-Juden

Wieder einmal waren Juden bei der diesjährigen Nobelpreis-Verleihung überproportional stark vertreten.

Nobelpreis-Juden

Es ist nicht korrekt, auch nur auf die Möglichkeit hinzuweisen, dass eine ethnische Gruppe sich über eine andere auszeichnet. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass nur sehr wenige erwähnen, dass 37% der Nobelpreisträger Juden sind.

In vielen Erklärungen für diesen unverhältnismäßigen jüdischen Beitrag für die Menschheit wird über das jüdische Gen gesprochen. Obwohl diejenigen, die darüber diskutieren, wahrscheinlich nichts davon wissen, ist dies wahrscheinlich die engste rationale Erklärung für das, was die Bibel als „Gottes auserwähltes Volk“ bezeichnet.

Diese Genialität sollte nicht mit Biologie verwechselt werden. Sie kann nicht in jüdischen Genen oder der DNA gefunden werden. Aber es ist diese Vorstellung eines biologischen Elitismus, der so viele Menschen dazu bringt, das Judentum als eine rassistische Religion zu betrachten. Stattdessen sagen wir, dass diese ungleiche Verteilung des Genies ein Zeichen für ein von Gott geprägtes Volk ist. Ähnlich wie Kains Zeichen symbolisiert es einen unzerbrechlichen Bund zwischen Gott und Israel im Dienste des grösseren Ziels, das gesamte Leben auf der Erde zu verbessern. Und das sich dies auf ganz Israel bezieht, zeigt sich daran, dass die meisten Juden, die den Nobelpreis gewinnen, alles andere als religiös sind.

Unter den 11 Personen, die in diesem Jahr den Nobelpreis erhalten, sind Rainer Weiss (jüdischer Vater), Barry Barish, Michael Rosbash und Richard Thaler Juden. Weiss und Thaler, die sich zusammen mit Kip Thorne den Nobelpreis für Physik teilen, gewannen den Preis für ihre entscheidenden Beiträge zum LIGO-Detektor und zur Beobachtung von Gravitationswellen. Michael Rosbash, der sich den Nobelpreis für Medizin mit Jeffrey Hall und Michael Young teilt, gewann den Preis für seine „Entdeckungen molekularer Mechanismen, die den circadianen Rhythmus kontrollieren.“ Thaler gewann den Wirtschaftspreis für seine „Beiträge zur Verhaltensökonomik.“

Diese jüdische Leistung ist noch bemerkenswerter, wenn man die dramatische Zunahme der Weltbevölkerung berücksichtigt, wodurch der Anteil der Juden dramatisch abgenommen hat. Nur zwei Zehntel von einem Prozent aller heute lebenden Menschen sind Juden. Dies bedeutet, dass die Zahl der Juden, die den Nobelpreis erhalten, um etwa 20.000 Prozent höher ist als ihre proportionale Zahl. Die Juden sollten ihren Stolz auf diese bemerkenswerte Leistung nicht verbergen, aber sie werden gut daran tun, sich daran zu erinnern: “Er ist es, der euch die Kraft gibt und somit seinen Bund bestätigt, den Er euren Vorfahren geschworen hat”.

Bild: Nobelpreis-Medaille (Foto: Creative Commons)

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