Netanjahu rechtfertigt Bestellung weiterer U-Boote

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat heute während der Regierungssitzung die Kritik an der Bestellung drei weiterer U-Boote zurückgewiesen und erklärt, dass der gesamte Vorgang korrekt abgelaufen sei.

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Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat heute während der Regierungssitzung die Kritik an der Bestellung drei weiterer U-Boote zurückgewiesen und erklärt, dass der gesamte Vorgang korrekt abgelaufen sei.

Alles sei in Ordnung und dokumentiert, sagte Benjamin Netanjahu heute zu Beginn der wöchentlichen Regierungssitzung und äusserte sich damit erstmals zu den Beschuldigungen bezüglich der Bestellung dreier U-Boote aus Deutschland. Netanjahu wird unter anderem vorgeworfen, die Israelische Armee und den damaligen Verteidigungsminister Moshe Ja’alon nicht an der Entscheidung des Kaufs weiterer U-Boote beteiligt zu haben. Auch gäbe es den Verdacht auf einen Interessenkonflikt, da der persönliche Anwalt Netanjahus aus den israelischen Vertreter des deutschen U-Boot-Bauers vertreten würde. Dies wies Netanjahu entschieden zurück und sagte, dass ihm keine Verbindung seines Anwalts mit der Bestellung der U-Boote bekannt sei.

Weiter sagte er: „Als Ministerpräsident Israels verbringe ich den grössten Teil meiner Zeit damit, die Sicherheit Israels zu garantieren. Die Bewahrung der Sicherheit Israels verlangt den Kauf von U-Booten und die Erneuerung der Flotte. Dies sind strategische Waffensysteme, die die Sicherheit Israels garantieren und, ich betone, die Existenz Israels für die nächsten Jahrzehnte garantieren. Die Stärkung unserer Sicherheit ist das Einzige, was mich bei meinen Entscheidungen leitet.“

Die Knesset-Abgeordneten Merav Michaeli und Itzik Shmuli vom Zionistischen Lager haben heute früh strafrechtilche Ermittlungen bezüglich des U-Boot-Geschäfts verlangt.

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